blogeinträge mit ubuntu und dem blog applet “gnome-blog”

i love ubuntu

i love ubuntu

gerade bei zenfanja gelesen und nun schon ausprobiert.

für das gnome panel kann durch die einfache verwendung des applet “gnome-blog” direkt auf der oberfläche des desktop gebloggt werden. dafür einfach das applet installieren:

sudo apt-get install gnome-blog

oder das deb-paket von everlong herunterladen. und nun fleißig ran an die blogs. ;-)

dieser eintrag ist bereits mit dieser panelerweiterung erstellt.

nachtrag: bild, kategorien und schlagworte habe ich nachträglich eingefügt.

gong zur dritten runde – netzpolitik gegen die deutsche bahn

markus beckedahl wird gegen die abmahnerin deutsche bahn antreten und er kann sich dabei auf die unterstützung aus der blogosphäre sicher sein.

Mittlerweile hab ich auch Rücksprache mit meinen Anwälten von JBB Berlin gehabt, die mich unterstützen werden. Thorsten Feldmann und sein Team helfen in juristischen Fällen auch dem Wikimedia e.V. und ich weiß mich da in guten Händen. Daher ist der Stand gerade der, dass ich das Dokument online lasse und die Unterlassungserklärung nicht unterzeichne. Das Dokument ist mittlerweile eh nicht mehr aus dem Netz zu nehmen, innerhalb kürzester Zeit wurde es u.a. bei Wikileaks, Pirate Bay und unzähligen anderen Stellen gespiegelt. (netzpolitik)

ich hoffe sehr, dass in der dritten runde die deutsche bahn und vor allem ihr vorstand k.o. am boden liegen und netzpolitik.org die volle punktzahl erhält und als gewinner den abmahnwahnring verlässt.

blogs, wikis, moodle – bloggende lehrer_innen fördern selbstorganisiertes lernen

E-learning links

E-learning links

in der heutigen ausgabe der taz finden sich zwei beiträge, die sich mit dem einsatz von web2.0-technologien in der schule auseinandersetzen. diese artikel erscheinen in einer taz-folge zum thema lernen 2.0.

neben anregenden erfolgsgeschichten zu kollaborativ geführten weblogs und wikis weist maike laaf  auf einige probleme hin, die mit dem lernen 2.0 verbunden sind:

Lehrer, die im Web 2.0 aktiv sind, werden im Kollegium zwar oft beklatscht – aber nur selten nachgeahmt. Manche scheuen die Mehrarbeit, andere plagen Bedenken, ob man sich mit dem mühsam angeeigneten Wissen bei den IT-erprobten Schülern nicht blamiert. Vielen Lehrern dürfte jedoch etwas anderes schwer im

E-learning

E-learning

Magen liegen: Wer mit seinen Schülern gemeinsam bloggt, gibt die Deutungshoheit über den Stoff aus der Hand. Denn im Blog diskutieren und posten Lehrer und Schüler auf einer Augenhöhe, wird der Lehrer mehr Moderator als Wissensvermittler.

besonders interessant fand ich neben darstellung der veränderten rolle der lehrer_innen die frage nach der bewertung und anerkennung von web 2.0 tätigkeiten von schüler_innen. so dürfen z.b. in bayern die ergebnisse von onlineprojekten nicht in die benotung einfließen.

für die bibliotheksarbeit mit kindern fand ich den hinweis auf die arbeit von martin riemer an einer berliner grundschule anregend. ich hatte das glück, martin riemer auf der letzten re:publica in einem workshop zu hören. für alle, die nicht dabei waren folgt ein interview mit dem “passionierten blogger” während der re:publica 2008:

an diesem beispiel besteht, meiner meinung nach, eine schöne möglichkeit für bibliothekar_innen inhaltlich und methodisch anzudocken. vor allem bibliotheken, die bereits eng mit schulen zusammenarbeiten könnten versuchen das eine oder andere bibliothekarische schulblogprojekt zu starten. ;-)

denkbar wäre es z.b. über projektbezogene rechercheergebnisse, das lieblingbuch oder einfach über meldungen aus dem kiez zu bloggen.  oder – was meint ihr?

neuer planet am rss-himmel gesichtet : genderplanet – ein aggregator für die feministische blogosphäre

genderplanet

genderplanet

marius und ich haben im rahmen unserer mitarbeit beim gender@wiki e.v. und in der genderbibliothek bereits seit einer weile geplant einen rss-aggregator für weblogs zu den themen feminismus, gender studies und queer theorie auf die beine zu stellen. im aktuellen eintrag des adventskalenders der genderbibliothek stellten wir heute im 14. türchen  die betaversion des genderplaneten vor.

angeregt wurden wir bei unserer arbeit am aggregator für die feministische blogosphäre durch den großartigen biblioblog 2.0 und dem blogeintrag “Ordnung im Blog – Praktiken des Bloggens” von lambert heller, der unter anderem ausführt:

Die Rolle intermediärer Akteure wie der Bibliothekare müßte sich demnach radikal verändern. Eine neue bibliothekarische Aufgabe könnte darin bestehen, Communities bei deren jeweiliger Wissensorganisation zu unterstützen. Beispielsweise durch dezentral verfügbare Tools, durch Erfahrung und Rat mit der Anwendung auf bestimmte Informationstypen oder einen bestimmten Informationsbedarf. Besonders interessant und komplex wird es an den Rändern der Communities: Wie macht man man das organisierte Wissen einer Community für Außenstehende effektiv sichtbar und benutzbar? Und wer aggregiert die Community-Aggregatoren?

How Aggregators Work

How Aggregators Work

die bisher 26 eingepflegten weblogs stellen einen ersten anfang unserer betaversion des genderplaneten dar. wir hoffen auf weitere hinweise für den genderplaneten aus der feministischen weblog-community.  um transparent zu bleiben und die mitarbeit zu erleichtern, haben wir in del.icio.us eine liste der aufgenommenen rss-feeds erarbeitet und einen wikieintrag im gender@wiki erstellt, der ebenfalls eine aktuelle liste der planetarischen blogs beinhaltet. neben grundlegenden informationen bietet der wikiartikel außerdem die möglichkeit an, wünsche für weitere weblogs für den genderplaneten einzutragen.

zur zeit schlagen wir uns noch mit weblogs herum, die bei wordpress geführt werden, diese konnten wir noch nicht in den planeten einarbeiten. die kategorien zu den blogs werden wir auch in den nächsten tagen noch etwas überarbeiten. doch jetzt heißt es feiern :-)

ran an die kommentare zum freien film “die heide ruft” und überraschungspakete gewinnen

SPASS by Julian Turner (flickr)

SPASS by Julian Turner (flickr)

das filmprojekt disgenderbility.de lädt bis zum 14.12.2008 ein, an einer verlosung zum dokumentarfilm “die heide ruft: sexualbegleitung für menschen mit beeinträchtigungen” teilzunehmen.

was müsst ihr dafür tun?

  1. film ansehen: z.B. als stream im internet archive, als ogg-datei zum download, die dvd gegen spende besorgen oder in der bibliothek (voebb, genderbibliothek) bestellen
  2. eine eigene meinung bilden und formulieren
  3. diese meinung in den kommentarteil schreiben
  4. und hoffen, dass ihr am 15.12. eins von drei großartigen überraschungspaketen gewinnen werdet.

hier der trailer als erstes appetithäppchen:

adventskalender der genderbibliothek bietet infos zur recherche in der frauen- und geschlechterforschung

weihnachtsfrau am compi unter freier lizenz von kritzel und mari*us

weihnachtsfrau am compi unter freier lizenz von kritzel und mari*us

die genderbibliothek des zentrums für transdisziplinäre geschlechterstudien startet am heutigen 1. dezember 2008 mit einem eigenen adventskalender.

Jeden Tag werden wir ein Mittel vorstellen, was sich für die Recherche von Fragen in unserem Gebiet eignet. Davon wird (hoffentlich) schon einiges einigen bekannt sein, aber auch anderes (hoffentlich) noch neu. Jeweils zu den drei Adventswochenenden werden wir unseren Tipp mit einer Recherchefrage koppeln.

neben dem kennenlernen von neuen recherchequellen und aktuellen themen rund um die geschlechterforschung gibt es zusätzlich auch etwas zu gewinnen.

Unser Adventskalender hat einen Hintersinn: Advent ist die Zeit der Vorbereitung auf eine Ankunft – in unserem Falle die Ankunft im Land der Bibliotheken und Archive. Mit den speziellen Recherchemitteln lässt sich viel besser ankommen und auskommen als ohne. … Und vielleicht werden wir auch sehen, ob und welche Mittel noch fehlen.

im ersten fenster des weihnachtlichen kalenders ging es um zeitschriften für die frauen- und geschlechterforschung.

ein hoch auf kritzel und mari*us, die das logo zur aktion entworfen haben.

wer schreibt das beste weblog? – mädchenmannschaft und 4eqality erhalten BOB

toll – bei der diesjährigen verleihung der preise zum besten weblog (BOBs) erhielt die mädchenmannschaft den jury preis. begründet wurde die preisvergabe mit dem feministischen engagement der bloger_innen:

Die Bloggerinnen schreiben über Neuigkeiten aus der Politik, über sexistische Werbung, über interessante Projekte und weltweite Entwicklungen. In dem Blog werden Fragen zur Gleichberechtigung der Geschlechter und auch Gender-Stereotypen in einer Weise besprochen, die man sonst in den Medien selten findet. (deutsche welle)

auch in der kategorie “reporter ohne grenzen” konnte sich ein feministisches weblogprojekt behaupten, hier gewann das persische blog 4eqality weil es

sich zum Ziel gesetzt hat, eine Million Unterschriften gegen frauenfeindliche Gesetze im Iran zu sammeln. (Deutsche Welle)

und zum besten weblog wurde das kubanische weblog generacion y von yoani sánchez.

Die Bloggerin Yoani Sanchez beschreibt unter großem persönlichen Einsatz das Alltagsleben in Kuba. Neben vielen weiteren Einschränkungen kann sie zum Beispiel ihre Posts nicht selbst auf ihrem Blog veröffentlichen, sondern mailt diese an Freunde außerhalb Kubas, die sie dann für sie online stellen. Trotz dieser und anderer Schwierigkeiten versucht Yoani in Kontakt mit ihrer großen und internationalen Online-Community zu bleiben. (Deutsche Welle)

einen herzlichen glückwunsch an die gewinner_innen des BOBs und ein besonderes dankeschön für die vielen stunden des einsatzes und der inhaltlichen bereicherung der feministischen blogosphäre. :-)

abstimmung zum preis best of blogs (BOBs) – meine stimme für die mädchenmannschaft

screenshot der abstimmung

screenshot der abstimmung

logo bestes weblog germany BOBs

logo bestes weblog germany BOB

die mädchenmannschaft wurde in diesem jahr gleich zwei mal für den blog awards “Best Of Blogs” (BOBs) nominiert und ihr habt nur noch heute und morgen zeit für dieses web 2.0-projekt zu stimmen. ihr findet die mädchenmannschaft in den kategorien: bestes weblog – germany; reporter ohne grenzen.

die deutsche welle als organisatorin vergibt jedes jahr tolle preise in sechs verschiedenen kategorien für die gewinner_innen des blog awards, weil

Blogs und Podcasts [...] Ausdruck einer vitalen Netzkultur [sind]. Es ist offensichtlich, dass ihre Entwicklung stark vom gesellschaftlichen Kontext abhängt und sich in den unterschiedlichen Blogosphären ganz anders entwickelt. Mit den BOBs wollen wir zum Verständnis und zum Ideentransfer zwischen den Blogosphären beitragen. Unser Ziel ist es die Vielfalt der internationalen Blogosphäre abzubilden und einen sprachübergreifenden Dialog in und über diese neuen Medienformen anzuregen.
Außerdem wollen wir mit den BOBs die freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit weltweit unterstützen. Wir wollen Blogger unterstützen die sich in ihren Ländern teilweise unter Lebensgefahr für diese Ziele einsetzen. (Quelle BOBs: FAQ)

also – ran an die tastatur und ein gelungenes feministisches projekt unterstützen :-) . ach warum gerade dieses blog? lest doch einfach selber: mädchenmannschaft.

studieren 2.0 ?! – geringe bedeutung von rss-feeds, weblogs und social bookmarking im studium

web 2.0 by Daniel F. Pigatto

web 2.0 by Daniel F. Pigatto

heise online wies am 21.11. auf die ergebnisse der studie “studieren im web 2.0” hin. durchgeführt wurde diese befragung von der hochschul-informations-system GmbH (HIS) und dem multimedia kontor hamburg (MMKH) im september und oktober 2008. die studie geht der frage nach,

welchen Einfluss die aktuelle Generation des Internet mit ihren Anwendungen – besser bekannt als „Web 2.0“ – auf die Entwicklung netzgestützter Lehr‐ und Lernformen an den Hochschulen hat. (s. 2)

ein spannendes ergebnis war für mich die hohe bedeutung und nutzung des internets:

73 % aller Studierenden verbringen täglich 1 bis 3 Stunden im Internet, 23 %
sogar 4 bis 6 Stunden. Dagegen ist der Anteil der Studierenden, die sich weniger als eine Stunde pro Tag im World Wide Web bewegen, mit 0,3 % verschwindend gering. Sogar der Anteil derer, die 10 bis 12 Stunden pro Tag im Internet unterwegs sind, liegt mit 1,3 % höher.

bei den studierenden liegen im bezug auf die häufigkeit der nutzung von internetangeboten wikipedia, social communities und chat/messaging vorn.

Mit 60 % nutzen die Studierenden die Online‐Enzyklopädie Wikipedia besonders häufig (dabei Männer etwas häufiger als Frauen). Auch Social Communities wie StudiVZ, FaceBook, MySpace oder Xing werden oft frequentiert (51 %), wobei hier Frauen (60 %) deutlich aktiver sind als Männer (43 %). Ein gutes Drittel der Studierenden (36 %) chattet häufig oder tauscht Nachrichten über Instant Messaging aus, gefolgt von Video‐Communities (16 %), anderen Wikis (15 %) und Online‐Spielen (9 %).

überrascht haben mich die antworten auf die frage nach der nutzungshäufigkeit von weblogs. diese werden von 24,6 % der studierenden sehr selten und von 46,4 % überhaupt nicht genutzt. 7,2 % der studierenden kennen weblogs nicht (vgl. s. 24). ähnlich sieht es bei der nutzung von rss-feeds aus. hier nutzen 36,8 % der studierenden rss-feeds überhaupt nicht und 36,5 % kennen das angebot nicht. ein weiteres ergebnis, dass mich überrascht hat, war die geringe nutzung von social bookmarking-angeboten. 45,2 % der studierenden nutzen das angebot nicht und 37,8 % kennen die möglichkeiten von social bookmarking seiten nicht (vgl. s. 25).

das rss, weblogs und social-bookmarking so wenig bekannt und genutzt werden lässt vermuten, dass die vorteile dieser web 2.0 angebote bisher zu wenig bekannt sind.

GHCAs Computer ... by extra ketchup (flickr)

GHCA's Computer ... by extra ketchup (flickr)

bibliotheken, als wichtige akteurinnen im feld der informations- und medienkompetenz sind hier besonders gefragt, um bei den studierenden diese wichtigen internetangebote bekannter zu machen. hierzu ist es notwendig schnellstmöglich ein spannendes und vor allem in die hochschullehre integriertes (also auch studienpunkt(e) relevantes) kursangebote zum web 2.0 an den universitätsbibliotheken anzubieten.

ein weiteres fazit, dass sich für mich aus der studie ergibt, ist der allmähliche umzug meiner bisherigen kurse, die ich bisher moodlegestützt angeboten habe in die social communities (facebook), um mit den kursangeboten der genderbibliothek zur recherche, dem web 2.0 und der literaturverwaltung an dem ort zu sein, an dem sich ca. die hälfte der studierenden bereits befindet. ich werde über die ergebnisse des umzugs berichten

zahlen, zahlen, zahlen – blogoscoop bietet statistiken für weblogs

heise online hat in der heutigen ausgabe über den statistikdienst blogoscoop berichtet. dieser dienst setzt sich zum ziel verschiedene rankings zur blogosphäre zu erstellen und als

Nebenprodukt werden jeden Tag Statistiken über die registrierten Blogs und Blogger erstellt. So kann man sehen, wie viele Blogger überhaupt registriert sind, wie viele davon Männer und wie viele Frauen sind, wie die Verteilung auf Altersgruppen aussieht, welche Blogsoftware besonders beliebt ist und wie viele Seitenaufrufe, Artikel und Kommentare die Blogs im Schnitt pro Tag haben. (aus dem blogoscoop weblog)

Tißler hofft, “dass viele mitmachen und dass es bald valide Rankingzahlen gibt.” Für ihn als “Statistikjunkie” sei es “genau der richtige Dienst”. Bislang habe man in Diskussionen um Reichweite und Relevanz der Blogosphäre nach dem Aus von Blogscout keine Zahlen mehr zur Hand gehabt: “Man weiß ja, wie viel Traffic die Verlage haben, aber nicht, wie viel die Blogs haben.” (aus heise online)

ich habe mich erst einmal registriert und bin auf die ersten rankings und zahlen der blogosphäre gespannt. bisher haben sich 1.302 weblogs registriert und ich hoffe, dass sich noch einige mehr finden, um repräsantative aussagen über die blogosphäre generieren zu können.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 1.027 Followern an