bitte meldet euch – künstler_innen der streetartaktion “ich liebe meine vagina” gesucht

am 14.10.2010 twitterte ich ein foto zur streetartaktion “ich liebe meine vagina”.

das foto habe ich in der bergmannstraße in berlin kreuzberg aufgenommen. kurz nach meinem tweet erhielt ich eine anfrage einer mitarbeiterin des bayrischen fernsehens (redaktion arte), ob ich die künstlerinnen der streetartaktion kennen würde, oder ob ich einen kontakt herstellen kann?

ich hoffe, dass es über die sozialen netzwerke gelingen wird, die urheber_innen der aktion zu finden und den kontakt zum bayrischen fernsehen herzustellen. also ihr lieben meldet euch bei mir im kommentarteil des blogs oder über twitter.

über eine weiterleitung der anfrage und eine verbreitung der suche freue ich mich sehr.

gepackt vom twitterfieber – jetzt zwitschert auch danilola

ein jahr habe ich erfolgreich versucht dem netzwerk und microblogging angebot twitter aus dem weg zu gehen.

wer zwitschert da?

wer zwitschert da?

und nun hat mich das gezwitscher oder besser das twitterfieber gepackt.

erst einmal habe ich twitterfox und mein ubuntu mit einer erweiterung für twitter ausgerüstet. die suchmaschine twitter search in meinen browser eingearbeitet, den blog tweetnews abonniert und nun nix wie rein ins gezwitscher.

nach den ersten tagen meines folgens und gefolgtwerdens bin ich einfach begeistert, wie einfach sich informationen in nur 140 zeichen austauschen lassen. ich freue mich besonders, dass ich viele menschen aus meinen anderen sozialen netzwerken auch bei twitter getroffen habe und ich so den kontakt intensivieren kann. :-)

das angebot an twitteranwendungen ist fast nicht mehr zu überschauen. und mit tweet fashion kann ich sogar auf meiner kleidung oder meiner teetasse einladen meinem getwitter zu folgen. eins dieser t-shirts kann ich mit etwas glück durch diesen beitrag bei tweetnews gewinnen. ;-)

nikolaus german lobt google (buchsuche) im deutschlandradio kultur

anti-Google campaign

anti-Google campaign

das passt ja wieder. nächste woche darf ich ein referat zum digitaliserungsprojekt von google und der damit verbundenen zusammenarbeit mit einigen bibliotheken halten und im politischen feuilleton des deutschlandradios kultur bringt nikolaus german gestern unter der überschrift “internet, wissen und und globales bewußtsein” eine lobeshymne auf die google buchsuche.

Internet, Wissen und globales Bewusstsein Von Nikolaus German (mp3)

Google avanciert mit diesem gigantischen Projekt wohl zum größten Kultur- und Wissensvermittler unserer Zeit. Ob in Tokio oder Mecklenburg-Vorpommern – überall wo Menschen online sind, können sie sich künftig per Mausklick mittelalterliche Prachthandschriften ins Haus holen, oder die Werke von Leibniz oder Goethe – vollständig und, wie gesagt – kostenlos. Ein grandioses kulturelles Unternehmen.

leider verliert nikolas german kein wort über die monopolstellung von google oder über die vertragliche  intransparenz des digitalisierungsprojektes. es fällt natürlich auch kein wort zu bestehenden projekten, die ebenfalls an der digitalisierung von kulturgütern arbeiten. schade – chance vertan. nein nicht nur das – der autor vergleicht die wikipedia mit dem unternehmen google und führt aus:

Auch Google will allen Menschen das Wissen der Welt kostenlos zugänglich machen.

Just Expressing Her Opinio

Just Expressing Her Opinio

nun ja – hier drei einführende literaturtipps für den autor dieses beitrags, um so in die lage versetzt zu sein den nächsten radiobeitrag vorzubereiten:

  • Jean-Noël Jeanneney: Googles Herausforderung : für eine europäische Bibliothek. Berlin 2005
  • Gerald Reischl: Die Google Falle: die unkontrollierte Weltmacht im Internet. Wien 2008
  • Ralf Kaufmann; Veit Siegenheim: Die Google-Ökonomie: wie Google die Wirtschaft verändert. Düsseldorf 2007

metasuchmaschine unter neuem namen? – aus intelways wird browsys

wonach wir suchen

wonach wir suchen

aus crossengine wurde intelways und aus intelways wurde ende des letzten jahres browsys. so lässt sich die entwicklung eines großartigen suchangebotes beschreiben. leider funktioniert nach der namensänderung von intelways zu browsys noch keine umleitung auf browsys und auch die suche mit dem firefox-searchplugin führt nur noch ins leere. nun heißt es mal wieder alle links in meinem material zu den recherchekursen zu ändern. :-(

screenshot browsys

screenshot browsys

außer der url und dem namen hat sich auf den ersten blick nichts geändert. das layout und die oberfläche der bedienung unterscheiden sich nicht von den vorherigen angeboten.

browsys bietet wie die “anderen” angebote die wunderbare möglichkeit an die ergebnisse einzelner suchmaschinen miteinander zu vergleichen. dabei wird neben der “normalen” suche die unterscheidung nach verschiedenen kategorien wie wissenschaft, bilder, filme, soziale netzwerke und web2.0, … angeboten. ich finde, dass dieser suchdienst ein muß für jeden recherchekurs sein sollte.

ich hoffe, dass auch browsys demnächst ein searchplugin für firefox anbieten wird, um meine tägliche arbeit mit der powersearch zu erleichtern.

berlin-science ein testbericht zum neuen wissenschaftsportal berlins

in der gestrigen ausgabe der taz wurde im berlinteil der zeitung unter der rubrik … und sonst auf die eine “neue Suchmaschine” hingewiesen, die “Orientierung in der Berliner Welt der Wissenschaft ermöglicht”.

auf der homepage von berlin-science finden wir dann, worum es bei dem wissenschaftsportal und der marke “BERLIN Science” gehen soll.

Das Wissenschaftsportal BERLIN SCIENCES hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Vielfalt und Dichte der Berliner Wissenschaft zu präsentieren, zu bündeln und zu strukturieren. Wichtigste Prämisse ist die Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Die Berliner Wissenschaft soll für Vertreter der Wissenschaft und der Wirtschaft sowie für alle Wissenschaftsinteressierten gleichermaßen erlebbar werden. Sie erfahren auf diesen Seiten Wissenswertes zu den Einrichtungen und Projekten, aber vor allem auch zu den Menschen, die die Berliner Wissenschaft auszeichnen. (Quelle)

in der navigation finden wir folgende unterteilungen:

screensot Berlin Science

screensot Berlin Science

mich interessiert vor allem der navigator, da ich dort hoffe,

[...] einen Überblick über die wissenschaftlichen Einrichtungen Berlins [zu erhalten].

Der BERLIN SCIENCES Navigator informiert Sie über die Struktur und die Kompetenzen der Berliner Wissenschaftslandschaft und bietet Ihnen verschiedene Recherchemöglichkeiten: (Quelle)

also frisch gewagt und als erstes nach “bibliothekswissenschaft” gesucht. hier das ergebnis: “Ihre Suchanfrage ergab leider keine Treffer!”

vergebliche suche

vergebliche suche

nun da ich noch ein anderes fach studiere, suchte ich im “Recherche- und Informationsservice durch die Berliner Wissenschaft” nach “gender studies”. auch dies führte zu keinem ergebnis. der eintrag “geschlechterforschung” im suchfeld brachte mich immerhin auf folgende drei ergebnisse: bibliothek der zfe (freie universität), zfe (fu) und zifg (technische universität). nur vom zentrum für transdisziplinäre geschlechterstudien keine spur. oh – ich versuche es nun einmal mit dem suchbegriff “geschlechterstudien”. und siehe da ich bekomme ein ergebnis. mensch muss bei diesem portal scheinbar ganz genau wissen, was gesucht wird.

wie bei den anderen suchergebnissen wird neben der anschrift und einem link auf die einrichtungen nichts, aber auch gar nichts weiteres über die forschungseinrichtungen veraten.

ergebnis und nun?

ergebnis und nun?

im grußwort des geschäftsführers rené gurka der berlin partner gmbh, die für dieses portal verantwortlich ist, lässt sich folgende aussage finden:

Wissenschaft in Berlin – das ist ein Pfund, mit dem wir für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Berlin wuchern wollen. Wir wollen aus dem geballten Wissen, das hier Tag für Tag erarbeitet und erforscht wird, Arbeitsplätze schaffen und die Wertschöpfung steigern. Wir wollen aber auch die Leistungen der Berliner Wissenschaft einem breiten Publikum bekannt machen und die Marke “BERLIN SCIENCES” prägen. Deshalb betreibt Berlin Partner mit Nachdruck das Projekt Wissenschaftsmarketing. Die Marke “BERLIN SCIENCES” und das gleichnamige Internet-Portal sind der Kern dieses Projekts.

und unter dem punkt making of lese ich

Zukünftig kann sich der Besucher auf dem Portal einen Überblick über die gesamte Wissenschaftslandschaft Berlins verschaffen. Die Suche nach der gewünschten Einrichtung oder Abteilung wird dabei ebenso möglich sein wie die direkte Kontaktaufnahme zum jeweiligen Ansprechpartner. (Quelle)

es fehlt also nicht an guten vorsätzen der marke. was aber fehlt sind:

  • eine ordentlich gefütterte datenbank
  • eine sinnvolle verschlagwortung (tags)
  • eine intensive mit- und zuarbeit der wissenschaftlichen einrichtungen
  • dem kalender ein rss-feed
  • und der ganzen plattform eine möglichkeit zum öffentlichen feedback.

soweit so gut ich habe mir in meinem kalender eingetragen, dass ich mir die plattform in einem halben jahr noch einmal ansehe und schaue, was sich dort verändern wird. bis dahin schlummert dieses internetangebot in der kategorie “nichtsinnvollen internet projekte” in meinen lesezeichen dahin.

ps: unter der suche nach informationswissenschaft findet sich dann auch das ibi, welches aber unter der suche nach “ibi” nicht angezeigt wird ;-) .

suchmaschine selbstgemacht: die minisuchmaschine zur geschlechterforschung wird 500

durch die indizierung der homepage der american library association gay, lesbian, bisexual, and transgendered round table konnte ich heute die 500. seite in den minisucher der geschlechterforschung einarbeiten. ziel dieses projektes ist es, alle wichtigen deutschsprachigen seiten für die geschlechterforschung / gender studies (forschungseinrichtungen, magazine, zeitschriften, weblogs, projekte, texte, …) und einige, mir wichtig erscheindende, englischsprachige seiten als ergänzung zu indizieren und von einem punkt aus durchsuchbar zu machen.

in meinem del.icio.us habe durch die verwendung des tags “gendercrawl” alle 500 indizierten seiten nachgewiesen. falls etwas fehlen sollte, bin ich für hinweise hier im kommentarteil oder als linkempfehlung bei del.icio.us dankbar. :-)

die minisuchmaschine der geschlechterforschung gehört zu den bisher 88 minisuchern im suchmaschinenprojekt opencrawl. das opencrawl-projekt bietet seit 2006 eine einfache möglichkeit eine eigene thematische suchmaschine auf den weg zu bringen. soweit ich das bisher überblicken kann, sind noch keine bibliothekarischen minisucher auf den weg gebracht worden. aber mitmachen ist kein problem. ein minisucher zum thema bibliothek 2.0 wäre sicher etwas feines. ;-)

ich seh’ den wald vor bäumen nicht – suchdienst pflanzt bäume für suchanfragen

bei san&carlchen habe ich einen hinweis auf eine suchmaschine entdeckt, die ich hier unbedingt erwähnen muss.

Für jeweils 1.000 Suchanfragen über Ecocho setzen wir ein Gegengewicht zum Ausgleich für bis zu einer Tonne Treibhausgase. Wir tun dies, indem wir 2 Bäume durch Werbung auf der Webseite sponsern.

eine hübsche idee, die für mich das zeug hat, eine ernst zunehmende alternative zu anderen kommerziellen suchdiensten zu sein. die suchergebnisse von ecocho werden über yahoo gesucht und angezeigt. und die möglichkeit auf einen schwarzen bildschirm umzuschalten spart noch dazu strom. :-) ich probiere die suchmaschine in den nächsten tagen einmal aus. hier finden sich einige der bisher ca. 5.112 gesuchten bäume.

ich werde jetzt erst einmal etwas zu web 2.0 und lernen “ecochoen”, da ich gleich mit mari*us einen workshop mit dem titel “bibi bloggt: web 2.0 ist keien hexerei” anbieten werde.

was heißt hier gender?

nach dem ich heute auf den bibliothekstagen von patrick gelernt habe, “das Metadaten Spass machen”. lernte ich gerade auf einem roten sofa sitzend die volltextdatenbank zeno kennen. meine erste recherche zum testen führte ich mit der suche nach dem begriff “gender” durch. hier das ergebnis als screenshot aus Pierer’s Universal-Lexikon (1857):

und hier das angezeigte ergebnis bei zeno.

da zu “gender” noch keine einträge in wikipedia zu finden sind, verweise ich für weitere informationen zu diesem instrument auf das virtual instrument museum und ein video findet sich hier:

grüße aus mannheim :-)

wohin? – podcast goes lyrik und frau vetter

san&carlchen haben gemeinsam mit einer gastpodcaster_in zu dem gedicht
"wohin" ein tolles audiopodcast erstellt. ich hoffe, dass wird eine kleine podcastreihe ;-) .

wer sich beim warten auf das nächste hörstück etwas die zeit vertreiben will, kann im audio portal freier radios nach anderen tollen hörgenüssen recherchieren. bei meiner suche nach hörspielen fand ich das hörspiel "frau vetter" von Petra Magdalena Kammerer, Andreas Panitz, Ed Schmitt (München, 2002).

und hier die beiden hörstücke:

suchmaschine zum berufsbild bibliothekar_in

monika bargmann von library mistress hat mit google coop eine suchmaschine zum thema berufsbild der bibliothekar_innen erstellt. eine feine recherchehilfe für meine fragen nach gender in den bibliotheken :-) .

mein eigener versuch eine kleine suchmaschine für die geschlechterforschung (gendercrawl) zu erstellen wächst auch langsam. ich habe derzeit 462 seiten indexiert. falls ihr noch seiten für mich habt, die ich noch nicht aufgenommen habe, könnt ihr diese gern im kommentarteil empfehlen.

ich arbeite bei der erstellung der suchmaschine nicht mit google, sondern mit dem projekt opencrawl des wunderbaren Suma e.V. zusammen.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 1.027 Followern an