auf ins rockcamp für mädchen im august 2009

der verein ruby tusday möchte

Mädchen zu ermutigen, ihre künstlerischen und musikalischen Fähigkeiten zu entdecken und ihnen Selbstvertrauen zu geben, aktiv und gleichberechtigt an der bislang männlich dominierten Musikwelt zu partizipieren. Unsere Vision ist es, dass sich mehr Mädchen auf Bühnen stellen – mit einem Instrument in der Hand oder einem Mikrofon – um all das zu sagen und auszudrücken, was Mädchen zu sagen haben: laut genug, dass ihnen zugehört wird! Darüber hinaus, wollen wir zeigen, dass Mädchen jenseits vorbestimmter Rollen und visuell verfügbarer Bilder wie z.B. auf MTV, Viva & Co. agieren können. Unser Ziel ist eine Musikszene, in der Frauen als selbst bestimmte Akteurinnen wahrgenommen werden.Als langfristiges Ziel will der Verein Mädchen und junge Frauen ermutigen und inspirieren, aktiv in der Musikszene teilzuhaben. (Quelle)

um die ziele des vereins durchzusetzen wird vom 2.08. bis zum 09.08.2009 ein rockcamp für mädchen im strombad (cottbus) angeboten. wer lust hat, kann sich noch für das camp anmelden.

weitere infos findet ihr unter:

kreative remixkultur dank youtube – kutiman (ophir kutiel)

durch eine heisemeldung bin ich auf kutiman aufmerksam geworden. kutiman remixt verschiedene youtube-videos, so dass ein sound entsteht, der mir einen wunderbaren start in den tag bietet und der vor allem einen kleinen einblick bietet, wie videoplattformen kreativ genutzt werden können.

einen schönen maifeiertag wünscht danilola

vegi zeitschriften & meatoutsong teil 5 mit aj-gang

einen kleinen beitrag zur aktuellen jagdwaffendebatte leistet die aj-gang mit ihrem lied “bambikiller”. da dieses lied nur ab 18 jahren freigegeben ist, stelle ich ein weiteres lied der aj-gang für den meatout song ein. außerdem findet sich in diesem eintrag eine aufstellung zu einigen zeitschriften zum thema tierrecht und veganismus/vegetarismus.

einige zeitschriften zum thema tierrecht und vegetarismus:

ergänzungen sind gern willkommen.

tierrechtsbibliotheken & meatout song teil 2 – moby

als zweiten musikalischen beitrag zur einstimmung auf das meatout präsentiere ich disco lies von moby, der selbst vegan lebt:

go vegan

go vegan

neben den “meatout songs”, werde ich zusätzlich auf links und seiten verweisen, die ich zur auseinandersetzung mit tierrechten für wichtig erachte.

ich habe mich auf die suche begeben, um zu sehen, ob es bereits eine bibliothek gibt, die hauptsächlich medien  zu tierrechten und veganismus sammelt. bisher habe ich lediglich einen hinweis auf eine bibliothek der veganen gesellschaft österreichs (vgö) und auf die tierrechtsbibliothek der tierrechtsinitiative rhein main gefunden. auch der vegetarierbund deutschland muss über eine bibliothek verfügen leider finde ich außer einer nachricht zum verkauf aus dem bestand und einer literaturliste mit links auf volltexte keine weiteren informationen.

des weiteren bietet sich zur literatursuche der dritte teil des veganisimo an. dieses online verfügbare literaturverzeichnis weist  520 titel mit kommentaren nach.

nine inch nails eine erfolgstorie mit creative commons

das album ghosts I-IV der us-amerikanischen band nine inch nails wurde im märz 2008 unter der verwendung einer creative commons lizenz veröffentlicht. das bedeutet die musik darf nicht nur verteilt und kopiert werden, sondern kann auch noch verändert werden, solange die verbreitung keine kommerzielle absicht erkennen lässt. neben einigen p2p-börsen bietet unter anderen das internet archive einen download des albums an.

hier eine kleine hörprobe: nine inch nails ghosts I-IV/03 Ghosts

Nine Inch Nails

Nine Inch Nails

die veröffentlichung unter creative commons an sich ist noch keine erfolgsstorie. diese ist heute bei creative commons.de nachzulesen. dort finden wir einen hinweis darauf das amazon das album ghosts I-IV als meistverkauftes mp3-album 2008 aufführt. und das ist nun wirklich ein erfolg. :-)

gratulation und danke an nine inch nails für die förderung einer neuen erfolgreichen vertriebsform von musik durch die verwendung von freien lizenzen.

der könig ist tot – abschied von andré greiner-pol

ich wollte vor einer halben stunde auf der seite von freygang nachsehen, wann ich in der nächsten zeit ein konzert in berlin sehen kann. dabei musste ich leider erfahren, dass der gründer der band,  andré greiner-pol, am 15.12.2008 verstorben ist.

die musik und vor allem die konzertkultur von freygang begleiteten mich und prägten mich bereits früh. und ich trauere jetzt um einen für mich wichtigen künstler.

ein nachruf von karsten krampitz findet sich in der heutigen ausgabe der jungen welt.

nachtrag: auf der seite von freygang findet sich neben einem brief an die fans auch ein hinweis auf den beerdigungstermin: 22.12.2008 auf dem georgen parochial friedhof, trauerfeier in der kapelle (eingang greifswalder str. 229-234).

soap&skin – neu “entdeckt” dank missy magazine

soap&skin (dj set/performance) by davnull (flickr)

soap&skin (dj set/performance) by davnull (flickr)

danke ans missy magazin für die erste ausgabe einer gelungenen “anmaßung”. für mich ist klar, jetzt muss ein abo her, damit ich nicht auch wieder das nächste heft zu spät in den händen halte und mir durch fehlende informationen ein schöner abend entgeht.

in der missy ausgabe wird unter anderem soap&skin interviewt, und nach dem ersten stöbbern bei fm4, myspace und youtube bin ich begeistert :-) .

da ich das magazin erst vorgestern gekauft habe, ist mir das konzert vom 27.10. in den berliner sophiensälen leider entgangen. :-( nun tröste ich mich mit einigen youtubeaufnahmen und warte auf die veröffentlichung der ersten platte.

so ein abo muss her:

soundtrack zur finanzkrise 4 : auf und ab und alles neu

Das Spiel ist aus. Der Staat kann mit dem Markt nicht mehr Pingpong spielen in der Hoffnung, so dem Chaos Herr zu werden. Der große Wendepunkt in der Krise war die unverzeihbare Pleite von Lehman Brothers. Sie hat endgültig das Vertrauen in den weltweiten Finanzsektor zerstört. Doch zum Lamentieren ist es viel zu spät. Jetzt hilft nur noch die ganz große Keule, am besten noch in dieser Woche. Es herrscht Notstand. (Quelle)

auf und ab

auf und ab

so schätzt robert von heusing die derzeitige lage ein. er fordert darüber hinaus, dass “Banken und Börsen für ein paar Tage geschlossen bleiben.” dann bleibt mir neben dem öffnen der spardosen nur gemeinsam mit weissgarnix nach den notärzt_innen für den patienten kapitalismus zu rufen. ob die ärztliche hilfe auch gegen die gefrorenen konten der isländischen internetbank icsafe oder gegen den tiefsturz des dax unter die magische 5000 punkte grenze helfen wird, bleibt abzuwarten. der chef des iwf verbreitet trotz alledem hoffnung und er prophezeit ende 2009 wird alles wieder gut. :-) muss ja auch, denn nach jeder krise gibt es einen aufschwung, das hab ich doch bereits im staatsbürger_innenkundeunterricht gelernt. auf die positiven auswirkungen der krise auf das web und die open source bewegung weiste netzwertig in bezug auf einen artikel von nat torkington hin. im o’reilly radar schreibt der torkington:

  • Diese Rezession wird gut für die Innovation sein
  • Diese Rezession wird gut für Open Source sein
  • Open Source und Cloud Computing werden von der knappen finanziellen Situation profitieren
  • Viele Apps für Konsumenten werden schwerer zu verkaufen sein
  • Leute werden mehr Zeit als Geld haben.
schuldenuhr vor der krise

schuldenuhr vor der krise

sich zu helfen wussten auf alle fälle die betreiber_innen der nationalen schuldenuhr in new york. die von seymor durst angebrachte uhr war lediglich für 13 stellen vor dem komma konzipiert. die derzeitige schulden lage in den usa schreit aber nach einer erweiterung. die aktuelle lage bringt die die morgenpost am besten auf den punkt, sie sieht in ihrem wirtschaftsteil nur noch feuchtgebiete.

das weiterbildungsvideo im heutigen blogeintrag bietet den ersten teil des sechsteiligen “Onlinetutorat Makroökonomie

und johannes brahms trägt mit dem lied “denn alles fleisch es ist wie gras” aus dem deutschen requiem zum 4. soundtrack bei. hier die noten und der text zum mitsingen und natürlich das video:

das heutige zitat stammt von hannah arendt (quelle: macht und gewalt):

Nur wo der begründete Verdacht besteht, daß Bedingungen geändert werden könnten und dennoch nichts geschieht, stellt Wut sich ein.

punks not dead – young@heart als lebender beweis

Punks Not Dead Tee by StreetFly JZ (flickr)

Punks Not Dead Tee by StreetFly JZ (flickr)

ich habe gerade der musikempfehlung von text&blog folgend ein wenig in youtube gestöbert. und ich habe dabei wieder einmal einen chor gefunden, den ich allen empfehlen kann. dieses mal nicht nur ein ohrenschmaus für die punks und rocker_innen und natürlich alle chorliebhaber_innen unter euch, sondern auch etwas fürs auge.

am 02.10.2008 startete der film “young@heart” in den deutschen kinos. stephen walker begleitet den chor mit dem durchschittsalter von 75 jahren auf einer sechswöchigen tour.

punk by Dr Case (flickr)

punk by Dr Case (flickr)

filmkritiken gibt es bereits bei filmstarts und bei jowood blockt(t). neben der interpretation wahrhaft großer punk- und rockhymnen begeistert mein web2.0 herz der laufende youtube video contest zum film.

für hintergrundinformationen zum chor bieten sich ein besuch bei myspace und der homepage zum film an. aber nun auf die ohren, augen und herzen AUF und die drei folgenden videos anschalten (ich habe euch unter den videos noch einen link zum original eingearbeitet):

neues vom filmprojekt – running librarians und brilliant ideas als filmmusik

rohschnitt gucken by marius.zierold (flickr)

rohschnitt gucken by marius.zierold (flickr)

der schnitt meines dokumentarfilms geht nun wirklich dem ende entgegen. im november/dezember gehe ich noch für eine woche in den schnittraum, um an ein bis zwei toneinstellungen und an einem trailer zu arbeiten. und dann ist der filmische teil meiner arbeit endlich fertig. :-)

die filmmusik steht mittlerweile auch fest. ich habe mich für folgende titel entschieden. beide stücke habe ich bei jamendo gefunden. viel spass beim reinhören:

danke an torley und per boysen, dass sie ihre musik unter verwendung einer creative commons lizenz bereit gestellt haben.

für den schriftlichen teil werde ich in den nächsten tagen häufiger in der berliner stadtbibliothek anzutreffen sein, um die materiallage für meine diskursanalyse zur frage “geschlecht – (k)ein thema in bibliotheken?” besser einschätzen zu können.

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