neues vom filmprojekt – running librarians und brilliant ideas als filmmusik

rohschnitt gucken by marius.zierold (flickr)

rohschnitt gucken by marius.zierold (flickr)

der schnitt meines dokumentarfilms geht nun wirklich dem ende entgegen. im november/dezember gehe ich noch für eine woche in den schnittraum, um an ein bis zwei toneinstellungen und an einem trailer zu arbeiten. und dann ist der filmische teil meiner arbeit endlich fertig. :-)

die filmmusik steht mittlerweile auch fest. ich habe mich für folgende titel entschieden. beide stücke habe ich bei jamendo gefunden. viel spass beim reinhören:

danke an torley und per boysen, dass sie ihre musik unter verwendung einer creative commons lizenz bereit gestellt haben.

für den schriftlichen teil werde ich in den nächsten tagen häufiger in der berliner stadtbibliothek anzutreffen sein, um die materiallage für meine diskursanalyse zur frage “geschlecht – (k)ein thema in bibliotheken?” besser einschätzen zu können.

rohschnitt ist endlich fertig – es geht voran

schnittmaterial

schnittmaterial

den rohschnitt zu meinem dokumentarfilm zum thema “geschlecht in bibliotheken (k)eine frage“, habe ich fertig gestellt.

und dank der hilfreichen tipps und kritiken die ich gestern von mari*us, francis, katrin und mirjam zu meiner bisherigen arbeit bekommen habe, werde ich (hoffentlich) in den nächsten zwei wochen den filmschnitt abschließen können und mich dann auf die schriftliche arbeit konzentrieren können.

es geht voran :-)

vierte zusage zur mitarbeit: elisabeth wiesbaum

ich habe mich gestern nachmittag mit der elisabeth wiesbaum, leiterin der helene nathan bibliothek neukölln , getroffen und konnte sie ebenfalls für die mitarbeit an meinem magistraprojekt gewinnen. neben dem fantastischen ausblick hat mich der elan und der ideenreichtum in dieser bibliothek begeistert. trotz weniger gelder für den bücheretat und einem sehr hohen durchschnittsalter der mitarbeiter_innen in der bibliothek wird mit viel fantasie und kraft versucht in dieser öffentlichen bibliothek als kultur- und bildungseinrichtung mit großartigen angeboten für die menschen in neukölln da zu sein.

hier ein beispiel für den fantastischen ausblick.

für meinen film ist nicht nur die namensgeberin der bibliothek "helene nathan " ein spannendes thema, sondern auch das projekt zum gender mainstreaming, was 2004 in dieser bibliothek umgesetzt wurde.

dritte interviewpartner_in für den film: Margit Hauser

gestern konnte ich margit hauser für die mitwirkung an meinem magistraprojekt gewinnen. margit hauser ist aktive mitfrau im "Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich " und mitarbeiter_in des wiener archivs für frauen- und lesbenbewegung stichwort und wird mir für fragen nach der verwendung feministischer thesauri und für fragen nach den projekten und kozepten eigenständiger bibliotheks- und archiveinrichtungen für frauen- und lesben zur verfügung stehen.

ich freue mich besonders auf dieses interview, da margit hauser im archiv stichwort für die recherchekurse zur feministischen onlinerecherche verantwortlich ist. hoffentlich bleibt etwas zeit sich zu den kursen auszutauschen. :-)

weitere protagonist_in für den film gewonnen – Monika Bargmann

ich konnte monika bargmann für die mitwirkung an meinem fim gewinnen. einigen ist sie bestimmt durch ihren weblog library mistress place bekannt, sie organisierte 2006 die tagung bücherfrauenbibliotheken mit und gibt die großartige onlinebibliographie "berufsbild bibliothekar / bibliothekarin" heraus.

 monika bargmann wird in meinem dokumentarfilm für interviews zu den themen: "geschlechtsspezifische stereotypen in bibliotheken" und "feminisierung des bibliothekarischen berufs" zur verfügung stehen. ich bin schon sehr auf das interview gespannt, da sie auf ihrer homepage schreibt:

"Ich befasse mich als "Hobby" mit der Darstellung von Frauen als Bibliothekarinnen, Leserinnen, Mäzeninnen und "relative Wesen" (also z.B. Ehefrauen von Bibliothekaren) im Centralblatt für Bibliothekswesen, einer ab 1884 erschienenen deutschen Bibliothekszeitschrift. Ich habe bereits rund dreißig Jahrgänge durchgesehen und jede Menge Material gesammelt, das nun der Aus- und Verwertung harrt."

ich freue mich auf die zusammenarbeit.

und täglich grüßt der bibliothekaR – geschlechtergerechte sprache im organisierten bibliothekswesen

in mannheim findet vom 3. bis 6. Juni 2008 der 97. Deutsche BibliothekaRtag statt organisiert wird dieser unter anderem von: Verein Deutscher BibliothekaRe e.V. (VDB)Deutschen Bibliotheksverband (DBV) und Berufsverband Information und Bibliothek (BIB).

was mich – seit meiner teilnahme an meinem ersten bibliothekaR_innentag – immer wieder irritiert ist eine konsequente und unreflektierte verwendung des generischen maskulinum für diese wichtige tagung. bei einem blick auf die internetpräsentation der beteiligten verbände und organisationen scheint bis auf den internetauftritt des BIB die frage nach der verwendung von geschlechtersensibler sprache keine frage (für den dbv und den vdb) zu sein. auch ausbildungs- und forschungseinrichtungen wie z.B. das institut für informations- und bibliothekswissenschaft sollten die verwendete sprache auf ihren internetseiten einmal sorgfältig überdenken.

hoffentlich wird zu dem diesjährigen schwerpunkt des bibliothekar_innentages:   “Schritthalten mit dem gesellschaftlichen Wandel ? — Demografische Entwicklung und Bildung” die möglichkeit ergriffen und auch endlich wieder einmal über die unreflektierte verwendung von (berufs)bezeichnungen im bibliothekswesen nachgedacht.

suchmaschine zum berufsbild bibliothekar_in

monika bargmann von library mistress hat mit google coop eine suchmaschine zum thema berufsbild der bibliothekar_innen erstellt. eine feine recherchehilfe für meine fragen nach gender in den bibliotheken :-) .

mein eigener versuch eine kleine suchmaschine für die geschlechterforschung (gendercrawl) zu erstellen wächst auch langsam. ich habe derzeit 462 seiten indexiert. falls ihr noch seiten für mich habt, die ich noch nicht aufgenommen habe, könnt ihr diese gern im kommentarteil empfehlen.

ich arbeite bei der erstellung der suchmaschine nicht mit google, sondern mit dem projekt opencrawl des wunderbaren Suma e.V. zusammen.

erste mitwirkende im film – Helga Lüdtke

nachdem ich bereits eine absage zur mitarbeit am filmprojekt bekommen habe (dazu später mehr) – bin ich besonders froh, dass ich mich heute nachmittag mit helga lüdtke zum ersten gegenseitigen kennenlernen treffen konnte. helga lüdtke hat sich bereit erklärt in meinem magistraarbeitsfilm für interviews zur geschichte des frauenberufes bibliothekar_in und für fragen nach den auswirkungen der feminisierung des berufes der bibliothekar_in zur verfügung stehen.

ich habe aus unserem heutigen gespräch viele anregungen und fragen (zum beruflichen selbstverständnis von bibliothekar_innen, zur entwicklung der bibliothek(wissenschaft)en in der brd, zur entwicklung von bibliotheken im “internetzeitalter” und zur situation an hochschulen, …)  mitgenommen. außerdem lernte ich in helga lüdtke eine begeisterte mitwirkende an der internet public library kennen. ein tolles projekt, dass ich gleich in meine recherechekurse eingebaut habe.

angesteckt von der begeisterung eines vielfältig (hdm, ipl, rezension, publikation, vortrag, …) engagierten menschen, freue ich mich auf die gemeinsame dreharbeit im februar 2008.

zweiter und dritter schritt zur vorbereitung der magistraarbeit – literaturverwaltung und pausenprogramm

zweiter schritt

nun bin ich bereits beim zweiten schritt zum planen meiner arbeit. ich habe mir die neuste version meines literaturverwaltungsprogramms heruntergeladen und mir zusätzlich bei bibsonomy ein eigenes benutzer_innenkonto angelegt, um links und literatur für die arbeit zu sammeln.

dritter schritt

wie plane ich einen ausgleich zu den vielen stunden am rechner? und? ich setze meinen yoga für anfänger_innen kurs an der tu-berlin fort und versuche einmal täglich 1 h für den ausgleich zu finden :-) . und hier eine yogareihe, die ich heute morgen gelernt habe – der sonnengruß:

und jonglieren, soll ja auch zur pausengestaltung ganz gut sein :-) . ihr seht ich komme gut voran ;-)

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