blogs, wikis, moodle – bloggende lehrer_innen fördern selbstorganisiertes lernen

E-learning links

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in der heutigen ausgabe der taz finden sich zwei beiträge, die sich mit dem einsatz von web2.0-technologien in der schule auseinandersetzen. diese artikel erscheinen in einer taz-folge zum thema lernen 2.0.

neben anregenden erfolgsgeschichten zu kollaborativ geführten weblogs und wikis weist maike laaf  auf einige probleme hin, die mit dem lernen 2.0 verbunden sind:

Lehrer, die im Web 2.0 aktiv sind, werden im Kollegium zwar oft beklatscht – aber nur selten nachgeahmt. Manche scheuen die Mehrarbeit, andere plagen Bedenken, ob man sich mit dem mühsam angeeigneten Wissen bei den IT-erprobten Schülern nicht blamiert. Vielen Lehrern dürfte jedoch etwas anderes schwer im

E-learning

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Magen liegen: Wer mit seinen Schülern gemeinsam bloggt, gibt die Deutungshoheit über den Stoff aus der Hand. Denn im Blog diskutieren und posten Lehrer und Schüler auf einer Augenhöhe, wird der Lehrer mehr Moderator als Wissensvermittler.

besonders interessant fand ich neben darstellung der veränderten rolle der lehrer_innen die frage nach der bewertung und anerkennung von web 2.0 tätigkeiten von schüler_innen. so dürfen z.b. in bayern die ergebnisse von onlineprojekten nicht in die benotung einfließen.

für die bibliotheksarbeit mit kindern fand ich den hinweis auf die arbeit von martin riemer an einer berliner grundschule anregend. ich hatte das glück, martin riemer auf der letzten re:publica in einem workshop zu hören. für alle, die nicht dabei waren folgt ein interview mit dem “passionierten blogger” während der re:publica 2008:

an diesem beispiel besteht, meiner meinung nach, eine schöne möglichkeit für bibliothekar_innen inhaltlich und methodisch anzudocken. vor allem bibliotheken, die bereits eng mit schulen zusammenarbeiten könnten versuchen das eine oder andere bibliothekarische schulblogprojekt zu starten. ;-)

denkbar wäre es z.b. über projektbezogene rechercheergebnisse, das lieblingbuch oder einfach über meldungen aus dem kiez zu bloggen.  oder – was meint ihr?

adventskalender der genderbibliothek bietet infos zur recherche in der frauen- und geschlechterforschung

weihnachtsfrau am compi unter freier lizenz von kritzel und mari*us

weihnachtsfrau am compi unter freier lizenz von kritzel und mari*us

die genderbibliothek des zentrums für transdisziplinäre geschlechterstudien startet am heutigen 1. dezember 2008 mit einem eigenen adventskalender.

Jeden Tag werden wir ein Mittel vorstellen, was sich für die Recherche von Fragen in unserem Gebiet eignet. Davon wird (hoffentlich) schon einiges einigen bekannt sein, aber auch anderes (hoffentlich) noch neu. Jeweils zu den drei Adventswochenenden werden wir unseren Tipp mit einer Recherchefrage koppeln.

neben dem kennenlernen von neuen recherchequellen und aktuellen themen rund um die geschlechterforschung gibt es zusätzlich auch etwas zu gewinnen.

Unser Adventskalender hat einen Hintersinn: Advent ist die Zeit der Vorbereitung auf eine Ankunft – in unserem Falle die Ankunft im Land der Bibliotheken und Archive. Mit den speziellen Recherchemitteln lässt sich viel besser ankommen und auskommen als ohne. … Und vielleicht werden wir auch sehen, ob und welche Mittel noch fehlen.

im ersten fenster des weihnachtlichen kalenders ging es um zeitschriften für die frauen- und geschlechterforschung.

ein hoch auf kritzel und mari*us, die das logo zur aktion entworfen haben.

rapucation – sprechgesang rockt die bildung an den grundschulen

bibliotan und taz berichten gestern über das projekt “rapucation“, dass rapmusik zur vermittlung von faktenwissen einsetzt.

Die Mnemotechnik Eselsbrücke wird seit Jahrzehnten benutzt, um mit Hilfe von Reimstrukturen und emotionalen Assoziationen die Merkbarkeit bestimmter Inhalte zu erleichtern.
Im konkreten Fall der Rapucation-Songs sind die Fakten zusätzlich in einem logischen inhaltlichen Aufbau eingebettet. Die raptypische Songstruktur mit Strophen, Refrains und Zwischenteilen sowie die Verbindung zwischen Musik und Sprachfluss helfen ebenso, das Einprägen von unterrichtsrelevantem Wissen auf attraktive Weise zu erhöhen. (homepage repucation)

mit rapucation und rap macht schule rocken rapen mittlerweile zwei projekte die schulen und kommen mit ihren konzepten bei den lerner_innen sehr gut an. im gegensatz zu rapucation, die rap zur lernhilfe verwenden, fordern doppel-u in ihrem projekt die mitarbeit der schüler_innen heraus, in dem sie  schüler_innen aufriefen eigene raps zu deutschen klassiker_innen einzubringen. die grundlegende idee zu diesem konzept des klassiker_innenraps entstand aus dem anspruch

Wege [zu] zeigen, wie alt und neu, alt und jung zusammenfinden. Vorurteile gegenüber Hip Hop sowie einem Weltkulturerbe, wie es mit unseren Klassikern vorliegt, möchten wir aus dem Weg räumen und dabei Selbstbewusstsein, Respekt untereinander und vor allem Freude am Wissen vermitteln.”

so hätte ich auch gern den zauberlehrling gelernt, oder mich mit themen wie umweltschutz und geographie auseinander gesetzt. hier noch videobeispiele der neuen lehrenden:

erster teil der doku zu rapucation:

zweiter teil der doku zu rapucation:

doppel-U – rap macht schule: der zauberlehrling

weitere links: myspace von rapucation

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