weitere protagonist_in für den film gewonnen – Monika Bargmann

ich konnte monika bargmann für die mitwirkung an meinem fim gewinnen. einigen ist sie bestimmt durch ihren weblog library mistress place bekannt, sie organisierte 2006 die tagung bücherfrauenbibliotheken mit und gibt die großartige onlinebibliographie "berufsbild bibliothekar / bibliothekarin" heraus.

 monika bargmann wird in meinem dokumentarfilm für interviews zu den themen: "geschlechtsspezifische stereotypen in bibliotheken" und "feminisierung des bibliothekarischen berufs" zur verfügung stehen. ich bin schon sehr auf das interview gespannt, da sie auf ihrer homepage schreibt:

"Ich befasse mich als "Hobby" mit der Darstellung von Frauen als Bibliothekarinnen, Leserinnen, Mäzeninnen und "relative Wesen" (also z.B. Ehefrauen von Bibliothekaren) im Centralblatt für Bibliothekswesen, einer ab 1884 erschienenen deutschen Bibliothekszeitschrift. Ich habe bereits rund dreißig Jahrgänge durchgesehen und jede Menge Material gesammelt, das nun der Aus- und Verwertung harrt."

ich freue mich auf die zusammenarbeit.

und täglich grüßt der bibliothekaR – geschlechtergerechte sprache im organisierten bibliothekswesen

in mannheim findet vom 3. bis 6. Juni 2008 der 97. Deutsche BibliothekaRtag statt organisiert wird dieser unter anderem von: Verein Deutscher BibliothekaRe e.V. (VDB)Deutschen Bibliotheksverband (DBV) und Berufsverband Information und Bibliothek (BIB).

was mich – seit meiner teilnahme an meinem ersten bibliothekaR_innentag – immer wieder irritiert ist eine konsequente und unreflektierte verwendung des generischen maskulinum für diese wichtige tagung. bei einem blick auf die internetpräsentation der beteiligten verbände und organisationen scheint bis auf den internetauftritt des BIB die frage nach der verwendung von geschlechtersensibler sprache keine frage (für den dbv und den vdb) zu sein. auch ausbildungs- und forschungseinrichtungen wie z.B. das institut für informations- und bibliothekswissenschaft sollten die verwendete sprache auf ihren internetseiten einmal sorgfältig überdenken.

hoffentlich wird zu dem diesjährigen schwerpunkt des bibliothekar_innentages:   “Schritthalten mit dem gesellschaftlichen Wandel ? — Demografische Entwicklung und Bildung” die möglichkeit ergriffen und auch endlich wieder einmal über die unreflektierte verwendung von (berufs)bezeichnungen im bibliothekswesen nachgedacht.

erste mitwirkende im film – Helga Lüdtke

nachdem ich bereits eine absage zur mitarbeit am filmprojekt bekommen habe (dazu später mehr) – bin ich besonders froh, dass ich mich heute nachmittag mit helga lüdtke zum ersten gegenseitigen kennenlernen treffen konnte. helga lüdtke hat sich bereit erklärt in meinem magistraarbeitsfilm für interviews zur geschichte des frauenberufes bibliothekar_in und für fragen nach den auswirkungen der feminisierung des berufes der bibliothekar_in zur verfügung stehen.

ich habe aus unserem heutigen gespräch viele anregungen und fragen (zum beruflichen selbstverständnis von bibliothekar_innen, zur entwicklung der bibliothek(wissenschaft)en in der brd, zur entwicklung von bibliotheken im “internetzeitalter” und zur situation an hochschulen, …)  mitgenommen. außerdem lernte ich in helga lüdtke eine begeisterte mitwirkende an der internet public library kennen. ein tolles projekt, dass ich gleich in meine recherechekurse eingebaut habe.

angesteckt von der begeisterung eines vielfältig (hdm, ipl, rezension, publikation, vortrag, …) engagierten menschen, freue ich mich auf die gemeinsame dreharbeit im februar 2008.

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