gespensteraustreibung in der new york public library

im lesesaal der new york public library wimmelt es nur so von gespenstern. zum glück gibt es zum schutz der nutzer_innen die ghostbusters:

mehr informationen zu dieser sehr gelungenen aktion im weblog improve everywhere – we cause scenes.

weißsein in bibliotheken – änderung der personennormdatei (pnd) für may ayim

auf grund des protestes vom rechtsanwalt rüdiger helm musste der eintrag in der personennormdatei (pnd) zur dichterin may ayim geändert werden. may ayim wurde in der pnd als “Dt. Schriftstellerin aus Ghana stammend” geführt, obwohl sie in hamburg geboren wurde.

den protest und die antwort der deutschen nationalbibliothek dokumentiert der braune mob unter: Deutsche Nationalbibliothek berichtigt Eintrag zu May Ayim.

und ein blick in die wikipedia hätte diesen eintrag in die pnd sicherlich verhindern können.

vielleicht kann ausgehend von diesem beispiel eine neue und sicherlich notwendige diskussion zu rassifizierungen und weißsein im biliothekswesen (klassifikationen, normdateien, schlagwortlisten, thesauri, aufstellung, bestand, etc.) geführt werden. erste vorarbeiten gibt es ja bereits. so zum beispiel die magisterarbeit von ben witte mit dem titel: “Kritische Analyse von Benennungen und Begriffen in deutschsprachigen Schlagwortkatalogen, Klassifikationen und Thesauri”. ach ja -  diese wurde leider wieder aus dem opac der universitätsbibliothek der humboldt-universität entfernt äh “ausgesondert”.

wollen wir se rein lasse? – bildungsstreik und bibliotheken oder schweigen im bücherwald?

es ist unglaublich ruhig in den bibliotheken und in der biblioblogo/twittersphäre wenn es um den aktuell laufenden bildungsstreik geht. ich stelle mir dabei die gleiche frage wie libpirat:

kein bock auf bildungsstreik

kein bock auf bildungsstreik

bibliotheken propagieren seit jahren ein wichtiger ort für bildung und für den erwerb von (informations)kompetenzen zu sein. nun gehen diejenigen auf die straße, die zu den hauptnutzer_innen von vielen bibliotheken zählen und bieten inhaltliche steilvorlagen für bibliotheken in ihren forderungen. so fordern die studierenden an der humboldt-universität konkret:

Mehr Bücher und Dubletten für das Grimmzentrum! Für die Beibehaltung der
bisher gültigen Ausleihmodalitäten und die Ausweitung der Öffnungszeiten (Quelle)

oder der tagesspiegel berichtet:

Im Innenhof der HU hängen Studierende am Vormittag ihre Forderungen an eine symbolische „Klagemauer“: „Mehr Bücher für die Bibliotheken“ steht da auf kleinen Zetteln, „Anwesenheit muss freiwillig sein“, „Engagierte Dozenten“ oder „Früher war alles besser“.

doch was passiert in den bibliotheken? gibt es bibliotheken, die ihre räume den streikenden zur verfügung stellen? gibt es den dialog zwischen den bibliotheksleitungen und den streikenden? gibt es evtl. veranstaltungen zu fragen des wissens und der bildung im informationszeitalter, die von bibliothekar_innen im streik angeboten wurden? – oder herrscht ein schweigen im bücherwald, dem tempel des wissens, dem ort der bildung?

bibliotheken in den medien – “bibinalert” der monatliche bibliotheksalarm zu pressemeldungen

my alarm clock by joi (flickr)

my alarm clock by joi (flickr)

seit einiger zeit habe ich verschiedene google-alerts zum themenschwerpunkt “bibliotheken und bibliothekswesen” abonniert. im gegensatz zu den erfahrungen von lonely librarian erhalte ich täglich bis zu 10 aktuelle und für mich häufig interessante linkempfehlungen. diese hinweise erlauben es mir einen kleinen einblick in die darstellung von bibliotheken in der medienlanschaft zu erhalten und ich bekomme darüber hinaus einen überblick zur wahrnehmung bibliothekarischen arbeitens in und mit der öffentlichkeit.

ich werde nun (soweit es meine zeit erlaubt) einmal im monat  auf einige meldungen zurückschauen. und somit eine weitere inhaltliche reihe im danilolablog mit dem titel “bibinalert” starten. alle von mir als aufhebenswert befundenen alerts speichere ich seit mitte august mit dem tag “bibinalert” bei del.icio.us. um eine anzeige nach monaten zu ermöglichen, verknüpfe ich die gespeicherten links mit folgenden tags 2008-08, 2008-09, ….

bibinalert – bibliotheksalarm im september

Sarah wants to ban your books by danforth (flickr)

Sarah wants to ban your books by danforth (flickr)

bibliotheken und politik(en)

sarah palin, der aktuellen republikanischen vizepräsidantschaftskandidatin, gelang es mit einigen berichten zu zensurversuchen in einer bibliothek in wasilla und dem versuch sich einer couragierten bibliothekarin zu entledigen eine traurige berühmtheit zu erlangen. aber dabei blieb es nicht. trotz ihrer mehr als fragwürdigen einstellung gegenüber bibliotheken, war es einigen vertreter_innen in der presse nicht zu schade, einen alten abgetrammpelten pfad der bibliothekarischen stereotype entlang zu watscheln und der assoziation “brille = bibliothekarin” zu erliegen. die times schreibt, laut  finanzial times deutschland,

Dass Palin hinter den strengen Gläsern nicht wie eine klassische Bibliothekarin wirkt, liege allein an ihrem Gesicht, schreibt die britische Tageszeitung “The Times”: “das Gesicht einer Schönheitskönigin”.

aber auch der “nordamerikaexperte” fällt der brillenspur und seinen vorstellungen zum bibliothekarischen sexleben zum opfer. in dem, im deutschlandradio kultur ausgesendeten, interview “sarah palin muss noch viel lernen“, findet sich der folgende ausspruch:

Und wie ein Komiker so schön sagte: Sie hat die Erotik einer Bibliothekarin, mit den Gläsern und den Haaren auf dem Kopf.
Schulz: Mit dem Vergleich überraschen Sie uns jetzt doch. Welche Anteile machen Sie aus von Gabriele Pauli?
Collier: Das war es, diese Art der erotische… – für viele Männer diese Reaktion. Auch der Rush Limbo, ein Radio-Talkshow-Host, nennt sie eine richtige “Babe”. Ich denke, seine Meinung widerspiegelt die Meinung von vielen der männlichen McCain-Wähler.

dabei ist doch schon lange klar, dass es keine bibliothekarin mehr gibt, sondern nur noch bibliotheks- und informationsmanagerinen.

als nicht minder politisch lässt sich sicherlich die derzeitige situation in mecklenburg-vorpommern darstellen. spd, cdu und die linke ringen zwischen der einschätzung der bibliothek als freiwillige leistung der kommunen und der dringenden verabschiedung eines bibliotheksgesetzes um die bedeutung ihrer kommunalen bibliotheken. dass bibliotheken nicht nur 17 % der kommunalen haushalte in deutschland verbrauchen, sondern auch unterfinanzierte aber nachgefragte kultureinrichtungen sind, verdeutlicht ein blick nach baden würtenberg:

Aus Sicht der Experten schneidet das baden-württembergische Bibliothekswesen im allgemeinen Bundesvergleich sehr gut ab: Mehr als 800 kommunale öffentliche Bibliotheken verteilen sich über das Land. 23 Millionen Besucher, 56 Millionen Ausleihen und ein Bestand von 15 Millionen Medien im Jahr 2007 belegten, dass die Bibliothek in der Bevölkerung nicht nur Ausleihstelle, sondern “auch außerschulische Bildungseinrichtung” sei, so Georg Wacker, Landesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbands.

zuckertüte by noema (flickr)

zuckertüte by noema (flickr)

unter dem moto “no logo” in der bibliothek oder kein zuckertütenfest mit den linken, wurde der lichtenberger linken untersagt

bei den “Zuckertütenfesten” für Schulanfänger in den öffentlichen Bibliotheken am 13. September ihr Logo zu zeigen. [...] Nachdem ursprünglich nur Vertreter der Linken als Mitwirkende, zum Beispiel beim Vorlesen von Geschichten oder Grußworten, vorgesehen waren, mussten nun nachträglich auch Mandatsträger anderer Parteien eingeladen werden.

lernen, lernen nochmals lernen

dieses zitat, von von einem anderen linken (lenin), stand in meiner grundschulzeit in geschnörkelter handschrift neben der schultafel. für die bibliotheken scheint der ausspruch in abgewandelter form “lesen, lesen nochmals lesen” von immenser bedeutung zu sein. vielfach berichtete die presse von vorleser_innen, leseförderungen und dem lesesommer 2008. dieser lesesommer dürfte in rheinland pfalz bei einigen kindern zum verpassen des eh schon viel zu kurzen sommers geführt haben, sehen wir uns die ergebnisse dieses lesesommers einmal genauer an.

Am eifrigsten hatte Nhu Quynh Nguyen aus Bad Kreuznach geschmökert und sich mit sage und schreibe 37 Büchern und 6749 Seiten die Lesekrone verdient. Die Zehnjährige durfte sich über einen Gutschein über 25 Euro freuen. Den zweiten Platz belegte Emanuel Müller aus Bad Kreuznach. Der 11-Jährige, der 36 Bücher und 5065 Seiten gelesen hatte, durfte sich über einen 20-Euro-Gutschein freuen. Drittplatzierte und Gewinnerin eines 15-Euro-Gutscheins ist die 12-jährige Mimoza Gashi mit 29 Büchern und 3551 Seiten.

wedding ring heart by Troy B Thompson (flickr)

wedding ring heart by Troy B Thompson (flickr)

zwei projekte fielen mir bei den berichten zu den bibliothekarischen sommeraktivitäten besonders auf. einmal die bergwerkwanderung auf den spuren des “herren der ringe” im rahmen eines projektes zur leseförderung für jungen und die kooperation zwischen bibliothek und balletschule, die zu einer gefährlichen und kampferprobten “bücher-tanzerei” führte.

Bei der Ballettaufführung „Bücher-Tanzerei – von Leseratten und Bücherwürmern“ können die Schülerinnen ihre eigenen Lese-Erfahrungen umsetzen. 17 Szenen drehen sich um Helden der Literatur – von Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf bis zu Michael Endes Momo.Eine Rahmenhandlung verbindet die unterschiedlichen literarischen Stoffe: Eine Bibliothekarin stellt die einzelnen Bücher vor und regt zum Lesen an.

in beiden gelungenen konzepten lassen sich körper und geist verbinden, was kinder sicher gut annehmen und ich persönlich habe eine neue anregung bekommen, was es bedeuten kann einen “bibliothekar zu tanzen“. ;-)

pscht – streit in der bibliothek

streit by san4ik (flickr)

streit by san4ik (flickr)

die bibliotheken sind als kulturelles ideenkaufhaus gegen arbeitslosigkeit, lernort, bildungseinrichtung, partyort und als lager für diebesware bekannt, in denen auch schon hier und da der computer eingezogen ist. darüber hinaus sind bibliotheken berüchtigt eine sehr ruhige arbeitsatmosphäre anzubieten. pscht – aber auch in bibliotheken fliegen ab und zu die fetzen. so streiten sich im spätsommer 2008 öffentlichkeitswirksam:

  • die ehrenamtlich geführten bibliotheken in der armen aber sexy wirkenden stadt berlin um ihr verbleiben im verbundsystem (voebb) mit dem voebb
  • ein bibliothekar um seinen gerechten lohn mit der zlb
  • in der bücherei bensberg der bibliothekar mit seinem mitarbeiter
  • Offenbar habe die Chemie zwischen den Beteiligten einfach nicht gestimmt. Um den Ärger zu beenden, zog Mumdey nun die Notbremse. Er schlägt dem Progymnasium eine Vertragsänderung vor. Danach würde der städtische Bibliothekar nicht länger in Bensberg arbeiten, sondern in der Forum-Bücherei in Gladbach. Als Ersatz erhielte das Progymnasium Geld, um in eigener Regie eine Fachkraft anzustellen.

    da ich nicht mit einem streitthema meine erste alertshow beenden möchte, aber nun langsam zum ende komme, da ich morgen in der früh in die bibliothek muss, um ein paar bücher zurückzubringen und mich gestärkt mit der materialsuche zu meiner magisterarbeit beschäftigen sollte. hier, als letztes, noch einige  glückwünsche zum 750 jährigen bestehen und zur 60.000 besucherin sowie zum 50. der gemeindebücherei. mal sehen was der oktober so zu bieten hat. :-) insgesamt 70 bibinalert für den september finden sich bei del.icio.us. viel spass beim stöbern.

    immer weniger geld für bibliotheken? – kulturfinanzbericht 2008 zu den ausgaben der öffentlichen hand

    eat money von wai.ti (flickr)

    eat money von wai.ti (flickr)

    heute veröffentlichte das statistische bundesamt im kulturfinanzbericht 2008 eine übersicht zu den kulturausgaben der öffentlichen hand. dort finden sich detaillierte ergebnisse für das Jahr 2005.

    Zu den Bibliotheken gehören öffentliche, wissenschaftliche und Spezialbibliotheken. Für das Jahr 2007 registrierte das Hochschulbibliothekszentrum Köln knapp 7 000 öffentliche Bibliotheken. Da diese Statistik nur diejenigen Bibliotheken aufweist, die eine Meldung abgaben, wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. (s. 50)

    2005 wurden für bibliotheken insgesamt 1.101,7 (Mio. €) ausgegeben. das entspricht einer pro kopf-ausgabe von 13,4 €. in realtion zu den gesamten ausgaben für kultur wurden 13,8 % für das bibliothekswesen ausgegeben. der unterschied zwischen den einzelnen bundesländern ist enorm. so betragen die ausgaben in den einzelnen bundesländern (pro kop) für den spitzenreiter berlin 19 €, für bayern 12,3 und für das schlusslicht saarland 5 €.

    Butchers Day von svenwerk (flickr)

    Butcher's Day von svenwerk (flickr)

    ich habe recherchiert, wie sich die ausgaben für das bibliothekswesen (einschließlich archive) in den letzten jahren verändert haben:

    • 2005 – 1.101,7 Mio. – 13,4 € (pro kopf)
    • 2004 – 1.272,5 Mio. – 15,4 €
    • 2003 – 1.371,7 Mio. – 16,7 €

    ganze 2,7 € pro kopf weniger gibt die öffentliche hand für das bibliothekswesen (einschließlich archive) aus. ich vernachlässige jetzt einmal die inflationsrate und die steigenden kosten.

    es braucht dringend und gerade im hinblick auf die deutlichen unterschiede in den einzelnen bundesländern ein bundesweites bibliotheksgesetz, um diese katastrophale entwicklung zu stoppen und diese schnellstmöglich umzukehren.

    leider konnte ich den angekündigten ausführlichen bericht (110 seiten) trotz der folgenden ankündigung nur schwer finden:

    Der Bericht, die Daten zu den Kulturausgaben der deutschen kreisfreien Städte und aller Städte über 100 000 Einwohner sowie das Datenmaterial zur Entwicklung der Kulturausgaben sind als kostenloses Download auf der Internetseite des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de, Stichwort: Kulturfinanzbericht, erhältlich.

    die suche auf der miserablen internetseite des statistischen bundesamtes war und ist mir eine qual und führte trotz der eingabe “kulturfinanzbericht” nur zu kostenpflichtigen angeboten. zur längeren suche auf solchen für benutzer_innen mehr als unfreundlichen seiten, vergeht mir schnell die lust. :-(

    im statistikportal bin ich dann mit dem angegebenen suchbegriff fündig geworden. schöner und einfach wäre es für alle, wenn gleich in der pressemitteilung des bundesamtes ein link auf das dokument verweisen würde.

    gender in bibliotheken: 2. maskulinistische erinnerungskultur – die kalendertipps im BuB

    ursprünglich wollte ich eine themenreihe starten, die sich ausschließlich mit sprache und gender in bibliotheken beschäftigt. nun, nach der neusten ausgabe der “bub” und nach einigen erlebnissen in der letzten zeit, weite ich meine reihe thematisch aus und benenne meine reihe in gender in bibliotheken um. hier nun der zweite teil: maskulinistische erinnerungskulturen in den kalendertipps des BuB.

    in der aktuellen ausgabe 60(2008)7-8 der bibliothekarischen zeitschrift bub findet sich auf der seite 547 eine spalte mit wichtigen daten (kalendertipps). hier scheint es sich um termine zu handeln, die für bibliothekar_innen wichtig sind. doch irgendetwas war für mich faul an dieser liste. nach einigem überlegen war mir auch klar, was es war. mich störte die art der erinnerungskultur. insgesamt wurden 60 termine für die sechs monate januar 2009 bis juni 2009 aufgeführt. von diesen 60 ausgewählten terminen erinnern:

    also beträgt das verhältnis der zu würdigenden termine 6 : 7 : 47.

    dieses ergebnis kann sicherlich viele ursachen haben. doch spricht es absolut nicht für eine der wichtigsten bibliothekarischen fachzeitschriften, wenn ein solches geschlechtermissverhältnis unreflektiert abgebildet wird. durch diese darstellung maskulinistischer erinnerungskultur werden frauen und damit auch erbrachte leistungen von frauen in kultur, kunst und politik sowie wissenschaft unsichtbar gemacht. bevor jetzt das argument kommt, aber welche frauen sollen wir in diese kalendertipps aufnehmen? an dieser stelle noch zwei recherchetipps:

    dabei bietet allein die wikipedia einen unerschöpflichen datenstrom an frauen, die einer erinnerung würdig sind. gesucht werden muss in der freien enzyklopädie nur durch die eingabe der url:
    http://de.wikipedia.org/wiki/1939
    und dann kann ich mir schon monate aussuchen, in denen menschen geboren wurden oder gestorben sind.

    noch einfacher ist die suche nach runden geburts- und todestagen in der frei zugänglichen datenbank fembio. diese datenbank bietet zur zeit angaben zu 6.811 berühmten frauen an. eine suche nach geburtsjahr und todesjahr ist ebenfalls möglich. im geburtsjahr von helmut karasek werden 34 frauen und im geburtsjahr von gerhard schröder 35 frauen nachgewiesen.

    ich denke nachsitzen und hausaufgaben machen ist das einzige, was ich hier noch raten kann. und beim nächsten mal beser machen. ich biete auch gern meine hilfe an.

    eine ebene, die ich mir noch nicht genau angesehen habe, ist die repräsentation von Weißen menschen in diesen kalendertipps. aber vermutlich dominieren nicht nur die herren der schöpfung die erinnerungen, sondern auch zum großen teil Weiße westliche menschen.

    den atomausstieg (könnt ihr) selber machen – auch in bibliotheken???

    fahrt mit einem solarboot auf dem senftenberger see

    nicht nur der letzte “atomunfall” und die erneute leidige debatte um die verlängerung von atomreaktorlaufzeiten sollte alle zum umdenken bewegen. und nach dem denken, könnt ihr den atomausstieg selber machen – es ist ganz einfach. :-)

    “Unabhängiger Ökostrom ist der einzige Weg für Verbraucher sich dagegen zu wehren, dass ihr Stromgeld bei Atom- und Kohlekonzernen landet. [...] ”

    wie sieht es eigentlich mit der stromversorgung in bibliotheken aus? gibt es bibliotheken, die bereits ökostrom nutzen? oder kennt ihr bibliotheken, die solaranlagen unterstützen, wie die bibliothek der hochschule für angewandte wissenschaften hamburg oder diese fahrbibliothek?

    fahrt mit einem solarboot auf dem senftenberger see 2

    die bootsfotos stammen von einer tour mit einem solarboot auf dem senftenberger see.

    erste dreharbeiten beendet

    Die Hälfte meiner Interviews zu meinem Magistraarbeitsfilm habe ich bereits geführt. Helga Lüdtke (Göttingen) und Elisabeth Wiesbaum (Berlin) standen mir freundlicher Weise Rede und Antwort zu meinen Fragen nach der Bedeutungen und der Berücksichtigung der Kategorie gender in Bibliotheken. Ich habe aus den beiden Gesprächen viele Anregungen für meine Arbeit und tolle Interviewszenen für meinen Film mitgenommen.

    In den nächsten vier Tagen werde ich in Wien die restlichen Interviews mit Monika Bargmann und Margit Hauser führen. Demnächst etwas mehr. Bei Sevenload finden sich schon erste Fotos.

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