bibliohekar “wie er im buche steht” – wir sind alle erwachsen teil 2

ich hatte ja bereits über den kinofilm “wir sind alle erwachsenberichtet. heute morgen ist mir die folgende einschätzung zu albert dem bibliothekar unter die finger gekommen:

Albert ist ein Bibliothekar, wie er im Buche steht, der auch mit 46 Jahren noch nicht so recht gelernt hat, wie man etwas aus seinem Leben macht und der am Ferienort auf Wikingerschatzsuche gehen möchte. Anhand von Gedichten und mit Hilfe eines Metalldetektors verspricht dies für ihn der Höhepunkt eines Abenteuerurlaubs zu werden. Weit weniger kindisch verhält sich da schon seine noch minderjährige Tochter Jeanne, für die ein Abenteuer ein ganz anderes Kaliber haben muss(Quelle)

na ich bin gespannt, was über diesen film noch alles berichtet werden wird und freue mich auf den kinostart am 07. mai.

phantastischer bibliothekar – die magier von pierre grimbertn

magic library mistressin premiumpresse wird für den 3. teil einer vierbändigen magiersaga geworben. in “Die Magier 03. Götter der Nacht” schreibt pierre grimbert der bibliothek eine wichtige rolle zu:

Im dritten Band erhalten sie auf ihrer Flucht einen entscheidenden Hinweis zum Geheimnis der Pforten der Insel: in der Stadt Romin befindet sich eine uralte Handschrift ihrer Ahnen in einer Bibliothek verborgen. Grimbert, selbst Bibliothekar, Buchwissenschaften und Publizistik fühlt sich hier als Autor ganz in seinem Element und schreibt plastischer und mitreißender denn je. (quelle)

tolles lob für einen bibliothekar: plastisch und mitreißend. danke an pierre grimbert.

bibliothekar im kino – “wir sind alle erwachsen”

anfang mai startet im kino der film “wir sind alle erwachsen” von anna novion. und in einer hauptrolle sehen wir den bibliothekar albert. in einer besprechung zum film schreibt daniel nehm im weblog critc.de:

Ohne Worte wird der knöcherne Charakter dieses bärbeißigen Bibliothekars beschrieben, der „seinen Beruf liebt“ und seine Tochter dominiert, der Spießer und sanfter Träumer zugleich ist. (Quelle)

na dann mal ab ins kino und berufsstereotype studieren.

NACHTRAG: in einem interview sagt die regisseurin über albert:

Er ist ein frustrierter Bibliothekar. Zweifellos wäre es sein Traum gewesen, Professor für Geschichte an der Sorbonne zu werden. Übrigens neigt er oft dazu, sich als großer Redner aufzuschwingen. Er geht sehr methodisch vor und folgt einem strikten Plan – das ist auch so eine Art, die seinem Bedürfnis nach einem festen Halt entgegenkommt. Er ist ein Typ, der einfach nicht wahrhaben will, dass viele Dinge um ihn herum sehr brüchig sind. (Quelle)

gedicht an einen bibliothekar

bei ci-jou stellt GUMMIBROETCHEN das gedicht “lieber bibliothekar”  zu einem erlebnis in der bibliothek zur verfügung un bietet damit einen interessanten einblick in die perspektive von einigen nutzer_innen von bibliotheken.

Lieber Bibliothekar,
ich war neulich doch mal da
und jetzt wieder! Und ich such
noch mal dieses grüne Buch (weiterlesen)

bibliothekar vom dämonen besessen – die dämonenhochzeit

dämonen

überall dämonen

in der john sinclair folge die dämonenhochzeit spielt ein bibliothekar eine wesentliche rolle: als besessener handlanger des schwarzen todes:

Während seinen Untersuchungen fällt Sinclairs Verdacht auf Viktor Gonsior, den Bibliothekar des Völkerkunde-Instituts. Gonsior beherrscht die schwarze Kunst des Voodoo. Wie sich herausstellt, will der Voodoomeister die drei toten Frauen mit seiner finsteren Fähigkeit wiederbeleben. Ohne es zu ahnen, wird er dabei vom Herrscher der Dunkelheit, dem ‘Schwarzen Tod’ gesteuert. Der grausame Dämon will die Seelen der drei Toten für seine Zwecke benutzen. Mit ihnen will er die seit 500 Jahren verschollene Leiche der ‘Fürstin der Finsternis’ wieder erwecken. (cinefacts)

bibliothekar im fokus – 2. preis des FESPACO für Nothing but the truth

die badische zeitung meldet in ihrer heutigen ausgabe, dass beim filmfestival FESCAPO der beitrag “nothing but the truth” von john kani den zweiten preis erhalten hat. im mittelpunkt des films steht der bibliothekar sipho.

Der südafrikanische Film “Nothing but the truth” von John Kani erzählt von den Verletzungen, die der Bibliothekar Sipho unter der Apartheid erlebt hat, und von seiner Hoffnung, im neuen Südafrika Leiter der städtischen Bibliothek zu werden. (quelle)

Sipho (Kani) is a highly skilled librarian. A temperate man who has lived an honorable and temperate life. As a black man under Apartheid he was quite successful. Now the library has decided it is time to have a black man fill the post of library director. He counts on being chosen only to lose out to a younger man. (Quelle)

bibliothekar mit gendefekt kommt ins kino – the time traveler’s wife

cover des romans

cover des romans

nach einigen fragen zum verbleib des filmes “the time traveler’s wife” findet sich bei widescreen vision der hinweis, dass die verfilmung des romans von audrey niffenegger im august 2009 in den usa in die kinos kommen wird. dann endlich kann der bibliothekar, der aufgrund eines gendefekts in der zeit reisen kann, über die leinwände dieser welt flimmern. sobald der voebb wieder erreichbar ist, bestelle ich mir das buch.

schade, dass in der deutschsprachigen wikipedia kein wort dazu zu finden ist, dass der “held” der geschichte ein bibliothekar ist. in der englischsprachigen version findet sich dieser hinweis:

The novel tells the story of Henry DeTamble (born 1963), a librarian at the Newberry Library in Chicago, and his wife, Clare Abshire (born 1971), an artist from a wealthy family who makes paper sculptures.

sobald ich das buch gelesen habe, werde ich dies wohl in der deutschsprachigen wikipedia ergänzen müssen.

ich bin gerade am überlegen, welche vorteile die fähigkeit zur zeitreise für die tägliche bibliothekarische arbeit mit sich bringen würde? mhm

hier zum einstimmen eine kurze lesung des prologs aus dem buch “die frau des zeitreisenden”:

verliebt in einen bibliothekar – meine schwester und ich

gleich auf mehreren bühnen (rüsselsheim, dillingen, berlin) läuft zur zeit das lustspiel “meine schwester und ich“. im zentrum des stücks steht die

verzwickten Liebesgeschichte zwischen Prinzessin Lily und ihrem Bibliothekar Roger. (Quelle)

schwester und ich

schwester und ich

scheinbar lassen sich an diesem stück aus dem jahr 1930 wunderbar stereotype zum bibliothekarischen beruf erforschen, die sich in literatur und film teilweise bis heute beharrlich halten: etwas trottelig, schüchtern und viel zu viel geld ausgebend.

Eine Prinzessin, die sich einen trotteligen Bibliothekar hält, der es noch mal fertig bringt, das Chaos in Ordnung zu verwandeln, dafür aber mit Unsummen abgespeist wird, wirkt inhaltlich doch sehr dünn, obgleich Verliebtsein fast jede Verrücktheit rechtfertigt. (Quelle)

schwester und ich

schwester und ich

Prinzessin Dolly hat das Schloss Saint-Labiche geerbt. Die reiche junge Frau kann es sich leisten, einen eigenen Bibliothekar zu beschäftigen. Der Musikwissenschaftler Roger Fleuriot hat den Zuschlag bekommen. Eigentlich schwärmt er für seine Arbeitgeberin, ist aber viel zu schüchtern, um ihr seine Gefühle zu zeigen. Weil er aus einfachen Verhältnissen stammt, betrachtet er ihren Reichtum als Barriere, die es ihm verbietet, der Dame des Hauses über das geschäftliche Verhältnis hinaus näher zu kommen. (Quelle)

ich habe mir eine cd des lustspiels im voebb bestellt und freue mich schon auf die bibliothekarische liebesgeschichte mit happy end.

wer tanzt den “bibliothekar”? – die suche nach einer technofigur

dafür, dass bibliothekar_innen tanzen können, gibt es viele beweise:

doch – ich habe scheinbar in meinen vielen (länger zurück liegenden) tanzstunden nicht richtig aufgepasst. ein aktueller bericht über das pulsarfestival in teschendorf stellt mich vor eine schwierige tanzfrage. gunter schreibt in regiomusik:

Die Leute tanzen die typischen Technofiguren – den Weinstampfer, den Bibliothekar, den Kistenstapler – und alle ist sehr entspannt und relaxt.

ich habe versucht herauszubekommen, wie diese technofigur “der bibliothekar” aussieht. ein genaues ergebnis konnte ich bisher leider aber nicht finden.

ich fand zwei mal fotos von tanzenden bibliothekar_innen bei second life:

oder fotos ausgiebig tanzender bibliothekar_innen beim “square dancing”:

und ich fand ein video von dj “the librarian”

was ich nicht fand, waren beispiele, schritte oder beschreibungen der bekannten technofigur “der bibliothekar”. tanzt die meez-figur von technopub librarian bereits die gesuchte figur? oder bietet mir dieser youtube-videotanzkurs bereits die lösung meiner frage?

aber vielleicht habt ihr ja ideen oder kennt diese tanzfigur? ich warte ungeduldig auf links, fotos oder videos :-)

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