zwischen lavendel und rosmarin – die kanzlerin geht auf bildungstour

angela merkel begibt sich auf eine bildungstour durch ihr pisagebeugtes land die linkszeitung nennt diese tour des wissens “nutzlosen aktionismus“. aber die kanzlerin weiß,

[i]m 21. Jahrhundert ist es nicht mehr so, wie es früher einmal war: Man geht in die Schule, man macht eine Berufsausbildung, man ergreift einen Beruf, und dann ist es mit der Bildung und dem Lernen vorbei. Sondern heute ist es so, dass Lernen und Bildung ein lebenslanger Prozess sind. (textversion des videopodcastbildung ist ein schlüsselthema“)

kräuter auf dem winterfeldplatz

kräuter auf dem winterfeldplatz

und trotz dieses wissens besucht die kanzlerin vom 21.08. bis 09.10. nur die klassischen bildungseinrichtungen (kitas, schulen, hochschulen, fachhochschulen, …).

es fehlen unter anderem besuche bei den wichtigen bildungsinstanzen des 21. jahrhunderts, wie z.b. bei der wikipedia, die sich von institutionellen lernformen der besuchten einrichtungen wesentlich unterscheiden. neue lernformen scheinen die regierende nicht zu interessieren, denn selbst gesteuertes, informelles, kooperatives lernen passen der kanzlerin wohl nicht in ihren klassischen bildungsbegriff.

und angela merkel vergisst bei ihrer wissenstour sogar noch eine, ganz besonders wichtige bildungseinrichtung. diese scheint gerade für den bezug zum lebenslangen lernen, der integration und dem motto “bildung für alle” geradezu prädestiniert für einen besuch der regierenden.

nein – ich meine nicht den kräutergarten des schulgartens und auch nicht den botanischen garten. nein – ich meine nicht die museen, mit ausgestellten herbarien. nein – ich meine nicht die volkshochschulen mit ihren angeboten zum kochen oder zur kräuterkunde. nein – ich meine nicht den wochenmarkt mit den vielen angeboten an kräutern. ich meine die vielen öffentlichen und wissenschaftlichen bibliotheken.

rosmarin auf dem winterfeldplatz

rosmarin auf dem winterfeldplatz

dort könnte sich die kanzlerin als “Garten- und Pflanzenfan” auch dem lebenslangen lernen widmen und in einem lexikon in buchform oder auch online die große welt der küchenkräuter besser kennen lernen. hätte sie diese kultur- und bildungseinrichtung und die dort gebündelten angebote genutzt, hätte sie sich die folgenden meldungen sicherlich erspart:

die heilpflanze des jahres verzeiht der kanzlerin sicherlich ihren kleinen “fehler vom amt” und auch der rosmarin wird erbarmen haben. doch unverzeihlich sind die auslassungen der kanzlerin auf ihrer bildungsreise. immerhin behauptet sie in ihrer videobotschaft:

Ich möchte – weil „Wohlstand für alle“ heute heißt: „Bildung für alle“ –, dass aus Deutschland eine Bildungsrepublik wird.

wenn museen, achive und bibliotheken nicht stärker in den fokus der politik und geraten und nicht als notwendige bildungs- und kultureinrichtungen stärker finanziell und ideell gefördert werden, bleibt es nicht nur beim lustigen verwechseln von küchenkräutern, sondern …

ach ja – selbstverständlich sind auch bibliotheken gefordert, die kanzlerin einzuladen.

gartenblumen von ronile35

gartenblumen von ronile35

auch twinity ist eine geteilte stadt – eine mauer für betriebssysteme

berliner mauer by marco fieber (flickr)

berliner mauer by marco fieber (flickr)

da eröffnet am 05.09.2008 der berliner bürgermeister feierlich die von metaversum entwickelte betaversion der virtuellen zwillingsstadt berlins: “twinity” und in einem interview im berliner tagesspiegel sprach der regierende zu seinem volk:

„Berlin lebt von Innovationen, und mit Twinity können nun Menschen aus aller Welt die Metropole im Internet erleben.“ (tagesspiegel)

auf der startseite der virtuellen stadt heißt es:

Twinity ist eine 3D-Onlinewelt, die eng mit der Realität verknüpft ist. In Twinity kannst Du die aufregendsten Metropolen der Welt virtuell entdecken und bewohnen.

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  • Entdecke Twinitys erste virtuelle Stadt: Berlin
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Die ersten Nutzer entdecken bereits Twinity. Wenn auch Du dabei sein willst, registrier Dich jetzt!

die eröffnung (mit rotem teppich) ist im videotrailer dokumentiert:

ich wollte nur nachsehen, ob sich bereits bibliotheken oder bibliothekar_innen in dieser virtuellen welt tummeln und habe versucht, mich zu registrieren. aber gleich im zweiten schritt der anmeldung fand ich die neue berliner mauer:

besuch nur für windowsuser_innen

besuch nur für windowsuser_innen

nach den gelungenen lobbyempfängen des bekannten softwareherstellers, fiel es dem regierenden sicherlich nicht weiter auf, dass er bei der eröffung von “twinity” eine neue mauer errichtete und gemeinsam mit metaversum nur für nutzer_innen der betriebssysteme aus dem hause microsoft den roten teppich ausrollte.

diese mauer schließt “at the moment” nutzer_innen aus, die sich nicht für ein betriebssystem von microsoft begeistern können. nein – es gibt keine möglichkeit für einreiseanträge und auch kein begrüßungsgeld. burk’s blog schreibt dazu:

Außer N-TV erwähnt niemand, dass die neue 3D-Welt nur für Windows-Nutzer ist. Ich verstehe das nicht. Wäre ein Hinweis nicht angebracht, um Apple- und Linux-Nutzer nicht zu enttäuschen? Sind diese als Rezipienten der Medien irrelevant? Ich habe außer ein paar ironischen Kommentaren von Kurt Sagatz im Tagesspiegel auch kein Wort der Kritik gelesen und gehört. Ist so etwas Journalismus?

fazit: linux-user_innen und mac-usrer_innen sind (zur zeit?) einfach keine twinityaner_innen. ich bin sehr gespannt, wie lange diese neue berliner twinity mauer bestehen wird.

crocs e(in)e gefahr ?: der angriff der killer-rolltreppen

crocs - juggling in pink ejc karlsruhe 2008

die 2002 entwickelten crocs sind die bunten modeschuhe des sommers 2008 und haben auch das potential zum winterschuh. doch nicht nur das aussehen der in 26 farben erhältlichen plastikschuhe scheidet die geister.

in österreich wurde das tragen, des 2006 in den usa zum schuh des jahres gekürten schuhwerks, für das pflegepersonal in krankenhäusern wegen der gefahr der elektrostatischen statischen aufladung verboten. doch auch hierfür bietet der trendschuh eine lösung: dem “crocsentlader” “safeclip“.

der schuh stand im verdacht gesundheitsschädlich zu sein. auch diese bedenken scheinen nach einem test durch ökotest und einem video des ndr aus dem weg geräumt.

inzwischen mausert sich der ursprünglich als boots- und strandschuh gedachte schuh zum laufschuh beim new york marathon.

trotz der geglückten  abwehr aller befürchtungen und angriffe, sehen sich die crocs einer neuen gefahr ausgesetzt.

Escalator Cleaning by pmorgan (flickr)

radikale crocs gegener_innen haben scheinbar die rolltreppen für ihren kampf gegen die bunten schuhe gewonnen. und nun greifen die fahrenden treppen das beliebte plastikschuhwerk an. so könnte es jedenfalls gedeutet werden, wenn der spiegel online am 13.08.2008 titelt “schuhalarm an us-flughafen: rolltreppe frisst crocs“. weiter schreibt der spiegel:

Vorsicht, gefährliche Gummischuhe: In U-Bahn-Stationen und auf einem Flughafen in den USA werden die Benutzer von Rolltreppen neuerdings vor dem Betreten mit Crocs gewarnt. In Atlanta  verletzten sich Kinder, weil sie mit den weichen Schuhen in der Rolltreppe festklemmten.

dabei verkennt der spiegel die tatsächliche gefahr. diese geht nicht vom schuh, sondern von der rolltreppe aus. im artikel finden wir bereits erste hinweise auf diese gefahrenquelle:

Unfälle mit Rolltreppen gebe es seit mehr als 40 Jahren – weit länger, als es Crocs gebe, wird Unternehmenschef Ron Snyder in der Mitteilung zitiert. Der Schuhhersteller werde sich dafür einsetzen, dass Sicherheits- bestimmungen für die Herstellung, Einrichtung und Wartung von Rolltreppen geändert werden.

in ihrer dissertation “Die Rolltreppe. Kulturwissenschaftliche Studien zu einem mechanisch erschlossenen Zwischenraum” schreibt andrea mihm in ihrem 3. kapitel über die “fahrtreppen als gefahrenquellen” und weist gleich am anfang des kapitels auf frühere unfälle mit gummistiefeln und plastikschuhen hin (vgl. andrea mihm; s. 286). außerdem zeigt sie auf, dass es, trotz vielfältiger sicherungen keine absolute sicherheit beim benutzen der rolltreppe gibt (vgl. ebd.; s.292).

Die für den Benutzer in aller Regel gut sichtbaren Notschalter etwa machen deutlich, dass die Rolltreppe keineswegs nur Transportmittel des bequemen und glatten Übergangs ist (Abb. 113 / 114). (ebd.; s. 288)

die autorin beendet dieses kapitel mit folgendem fazit

Es bleibt daher zu vermuten, dass die Rolltreppe bei aller Bequemlichkeit, die sie dem Menschen beschert, in der Tat ein gefährliches, ein teilweise unberechenbares Gerät ist, zumindest derartige Komponenten aufweist. (ebd.; s. 296)

escalator by iwouldstay (flickr)

escalator by iwouldstay (flickr)

im kapitel 3.2 “Wenns denoch kracht: Der Rolltreppenunfall” setzt sich andrea mihm mit den weit verbreiteten und bereits vielfach beschriebenen unfällen (konsument.at, orf.at) auf den rolltreppen dieser welt auseinander. zu den häufigsten opfern dieser unfälle zählen nach auswertung der unfallstatistik kinder und ältere menschen (vgl. ebd; S. 298), wobei das schuhwerk dabei bisher keine besonders tragende rolle spielte.

Analysiert man die Unfallschilderungen hinsichtlich ihrer Wortwahl, so sind einige bemerkenswerte Feststellungen zu treffen: Zum einen ist des öfteren die Rede davon, dass jemand „in eine Rolltreppe“, in die „Treppenstufen“ oder „ins Laufwerk geraten“ ist. Der Ausdruck vom „Hineingeraten“ suggeriert dabei einen unbedarften und ahnungslosen Umgang mit dem Gerät und signalisiert so einmal mehr das passive und machtlose Ausgeliefertsein der Rolltreppenfahrer. Gestützt wird dieser Eindruck von der Tatsache, dass mehrfach von einem „sehr schweren Unglück“, einem „tragischen“ oder „unerklärlichen Unfall“ gesprochen wird. (ebd. S. 301)

weiter schreibt die Autorin:

Rolltreppe? Public Art! by mikk (flickr)

Rolltreppe? Public Art! by mikk (flickr)

Unfälle werden von ihnen [Warenhausbetreiber und Verkehrsbetriebe] letztendlich „nicht auf Defekte an [den] Fahrtreppen“ zurückgeführt, vielmehr wird für den Unfallhergang das „Fehlverhalten“ der betroffenen Personen verantwortlich gemacht. Während also der vermeintliche Glaube an die technische Perfektion des Gerätes aufrecht erhalten wird, gilt der „Unfall immer häufiger als Ausdruck einer Regelwidrigkeit“ seitens der Benutzer. (ebd. S. 302)

Schließlich bedeutet der Schrecken, den derartige Vorfälle bei Menschen auslösen, auch einen „Schock für den Fortschrittsglauben“. Denn während die Begeisterung im alltäglichen Umgang mit der Rolltreppe mit jeder Fahrt aufs Neue zelebriert wird, gerät sie beim Unfall plötzlich ins Wanken. Der Mensch sieht sich nunmehr als Störfaktor seines eigenen Werkes, steht ihm machtlos gegenüber, ist plötzlich wieder auf sich selbst zurück geworfen. (ebd.; s. 304)

Floating Crocs by dchidest (flickr)

Floating Crocs by dchidest (flickr)

für diejenigen, die nun dennoch auf das fahren mit den rollenden treppen in gummistiefels, flip flops, schuhen mit schnürsenkeln oder crocs nicht verzichten wollen, bietet spiegel online noch einige tipps der crocshersteller zum richtigen fahren mit der rolltreppe:

  • Stellen Sie sich in die Mitte der Treppenstufen
  • Seien Sie vorsichtig beim Begehen und Verlassen der Rolltreppe
  • Berühren Sie nicht den Bereich unterhalb des Handlaufes
  • Vermeiden Sie die Zwischenräume seitlich der Stufen, wo Schuhe eingeklemmt werden können
  • Behalten Sie Kinder immer im Auge

oder haltet es wie die blogger_innen von crocs-schuhe:

Bild dir deine eigenen Meinung, schnapp dir die Crocs und wage dich todesmutig auf die Rolltreppen dieser Welt!

ein veganes wochenende in berlin: sommerfest und geburtstag von hans wurst

am kommenden wochenende (05.09.) feiert das vegane cafe “hans wurst” den ersten geburtstag. außerdem findet am 07.09. zwischen 12.00 und 18.00 uhr ein großes vegan-vegetraisches sommerfest statt.

es ist fast so, als würde die freilassung der inhaftierten tierschützer_innen in österreich gefeiert.

lausitzer findlingspark nochten : zwischen dem land der teletubbies und dem kraftwerk boxberg (rückblicke und fotos 2)

ich habe ja bereits versprochen einen kleinen rückblick zu meinen sommeraktivitäten zu bieten. hier nun teil zwei.

im rahmen einer geburtstagfeier einer meiner tanten, wurde ein bus gechartert, der uns von senftenberg zum lausitzer findlingspark nochten bringen sollte. die reise führte entlang des neu entstehenden lausitzer seenlandes. tagebaurestlöcher links und rekultivierte kiefernwälder rechts und  ab und zu das kreischen und quietschen der noch in betrieb befindlichen förderbänder im lausitzer tagebau.

angekommen bot uns der park eine eigenartige mischung aus durchgeplanter künstlicher landschaft, die an die welt der teletubbies erinnert und der besichtigung einer industrieanlage. grüne wiesen  mit vielen bunten blumen umgaben uns, doch statt tinky-winky oder po tollten nicht die teletubbies über den ordentlichen rasen, sondern es erhebt sich über dem blumen- und pflanzenreichen park das kohlekraftwerk boxberg.

ein “hand in hand” von endzeitstimmung der tagebaurestlöcher und dem klimakiller kohlekraftwerk auf der einen seite und andererseits der rekultivierten kühl und sachlich wirkenden landschaft, die mich nicht unbedingt zum erholen und relaxen, sondern eher zum nachdenken eingeladen hat. die stimmung, die eine solche anlage verursacht ist schwer zu beschreiben, aber vielleicht helfen die beiden bilder etwas, um einen kleinen eindruck zu vermitteln.

neben vielen findlingen und dem steingarten, dem herzstück des parks, bietet die anlage einen heidegarten, einen teichgarten und einen naturheidebereich. eine ausführliche beschreibung des parks findet ihr in wikipedia und weitere fotos zum ausflug findet ihr bei flickr.

also für blumen- und steinfreund_innen ein erstrebenswertes ausflugsziel. den sonnenschrirm würde ich auf alle fälle einpacken, da es wenig schattige plätze gibt.

wem gehört berlin? – gebt den ratten keine krümel !!

trotz der berliner schuldenfalle und den vielen geschlossenen kultureinrichtungen, verlassen die ratten noch lange nicht das sinkende schiff.

in berlin gab es noch nie so viele ratten wie zur zeit. dies meldete 1995 die berliner zeitung und in der letzten woche der tagesspiegel. die bz verweist unter dem titel “ekelalarm” auf einen rattenatlas des berliner senats, in dem die “kampfgebiete” gegen die kleinen nager eingezeichnet wurden.

auch an den berliner hauseingängen tobt der kampf gegen die ratten. und die rattengegner_innen gönnen ihren feinden keinen einzigen krümel. so fand ich letzte woche in der beschaulichen sophienstraße diesen zettel in einem hauseingang:

für alle freund_innen von ratten ein video zum selberbasteln:

rückblicke und fotos 1: 31. europäische jonglier convention (ejc 2008) in karlsruhe

in den letzten wochen war ich viel unterwegs und wenig online, deshalb werde ich in den nächsten tagen einige rückblicke auf meine zurückliegenden erlebnisse und fundstücke werfen.

vom 03. bis zum 09. august war ich gemeinsam mit den las diabolas auf der 31. europäischen jonglier convention (ejc) in karlsruhe. ich war beeindruckt von dem, was das orgateam dort auf die beine gestellt hat. statt der erwarteten 3.000 artist_innen und jonglierenden reisten über 5.000 menschen an, um an diesem event teilzuhaben. und trotz der vielen teilnehmer_innen entstand eine für jonglierconventions typische angenehme und entspannte atmosphäre. das begleitprogramm (workshops, shows, …) war vielfältig und anregend. die beiträge auf der open stage waren überzeugend und die galashow stellte alle galaprogramme, die ich gesehen habe, in den schatten.

zusammenfassend: die stimmung war einfach überwältigend. ich habe viele neue tricks gelernt z. B. den:

danke an felix und jonas für die tipps ;-) . außerdem konnte ich meinen selbstversuch zum erlernen der dreiballjonglage (kaskade) erfolgreich zu ende führen und hoffe, dass es nun mit ein-zwei anderen tricks weitergeht.

nach den vielen lobenden worten, muss ich mich zu einer sache kritisch äußern: das angebot an essbaren auf dem gelände war dürftig und in den meisten fällen viel zu teuer. für vegan lebende menschen gab es gar keine möglichkeit etwas zu essen zu finden, was sicherlich nicht nur ich sehr ärgerlich fand. :-(   trotzdem ein dickes lob an das orgateam und die vielen helfenden hände für eine gelungene convention.

ich habe gemeinsam mit mirjam während der ejc ein fotoprojekt gestartet, bei dem wir die farbe pink (und bei einigen außnahmen auch rosa) in den blick genommen haben. herausgekommen ist eine sammlung von 303 fotos, die wir unter dem motto  “juggling in pink ist the better way” für euch online gestellt haben. danke an alle, die so bereitwillig für unsere bilder geposed haben ;-) . eine weitere auswahl von fotos der ejc findet ihr hier.

hier ein video, dass eine erste ahnung aufkommen lässt, was auf einer convention alles passiert:

einen wirklichen eindruck von der stimmung während einer jonglierconvention könnt ihr nur bekommen, wenn ihr an einer teilnehmt. auch (oder gerade) wenn ihr noch nicht jonglieren könnt. einen überblick zu anstehenden terminen findet ihr bei inbaz.

das genderblog ist mein superblog 2008 :-)

bis zum 18.07.2008 besteht die möglichkeit das genderblog als superblog des jahres 2008 in der kategorie : politik und kultur zu wählen. neben dem web2.0-ruhm würde für das genderblog auch etwas geld herausspringen. ach was – ihr kennt das genderblog nicht?

Das Genderblog ist das derzeit größte kollaborative, feministische Weblog zu Frauen- und Geschlechterforschung, Geschlechterfragen und -politik im deutschsprachigen Raum.

ergänzung: in der kategorie buch, literatur und hörbuch wurde auch das bibliothekarische weblog  büchertage: aus dem leben einer bibliotheksdirektorin nominiert.

kleine erfrischung gefällig? erhard eppler, wolfgang clement und all ihr laufzeitenverlängerungsbefürworter_innen – atomunfall in der nähe von avignon

und wieder gab es einen atomunfall. dieses mal liefen 30.000 liter radioaktiv angereicherte flüssigkeit aus der atomanlage tricastin heraus. ein teil dieser flüssigkeit lief in die beiden flüsschen gaffière und lauzon. und wie so oft nach solchen “unfällen” besteht für die menschen keine große gefahr. so schreibt spiegel online:

Die Gefahr für die Bevölkerung sei gering, sagte ein Sprecher der Behörde. Als Vorsichtsmaßnahme sei nun allerdings in drei Gemeinden die Wasserentnahme durch Privatleute und Bauern verboten. Auch der Verzehr von Fischen aus umliegenden Flussläufen ist vorerst nicht mehr gestattet. Auch die Bewässerung von Feldern mit dem Wasser ist ebenso untersagt wie Schwimmen und Wassersport.

ich denke, dass ist eine gute gelegenheit für die politiker_innen, die sich in letzter zeit für die laufzeitverlängerung von atomkraftwerken, den neubau von atomkraftwerken und für den ausstieg aus dem atomausstieg ausgeprochen haben, um ihre überzeugung von der sicherheit von atomamlagen in szene zu setzen.

atomanzeige klimaschutz by flickr (patje_de)

meine vorschläge für die gestaltung der sommerpause und einer wirklich überzeugenden kampagne für diese politiker_innen und für den urlaub der befreundeten lobbyist_innen der “klimarettenden” atomkonzerne:

  • eine kanutour auf dem flüsschen lauzon
  • die gesamte sommerpause gleich neben einer sicheren anlage der eigenen wahl zelten
  • eine erfrischendes bad in der gaffière
  • und eine wassertrinkkur mit dem strahlenden wasser aus den brunnen bei tricastin

die 8. berliner jonglierconvention ist vorbei :-( – fotos bei flickr und picasa

Jonglotamin

leider ist die krass konkrete konvention bereits schon wieder vorbei. wir werden sicherlich in der nächsten zeit im weblog der las diabolas noch etwas zur 8. berliner jonglierconvention schreiben und das eine oder andere bild und video im internet zur verfügung stellen.

so viel aber schon einmal im voraus: ich war wie immer begeistert, auch wenn es während der galashow keine einzige nummer mit einem oder zwei oder drei diabolo(s) gegeben hat.

Abschluss der Konglierconvention

für die von euch, die nicht dabei sein konnten und für alle die sich wehmütig fotos ansehen wollen, habe ich bei picasa und flickr einige bilder zum ansehen und herunterladen zur verfügung gestellt.

jonglierconvention berlin jcb 2008
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