gender is happening – die kurzfilmrolle : publikumsabstimmung

Copyright is for Losers

Copyright is for Losers

am freitag den 10.07. wurde im rahmen des gender is happening eine kurzfilmrolle zum thema “gender is happening” präsentiert. 12 filme wurden von der jury nominiert, von denen drei filme als gewinner_innen des wettbewerbs gekürt wurden. herzlichen glückwunsch an die preisträger_innen.

nach der aufführung äußerte ich die kritik, dass die filmrolle unter einem copyright der heinrich-böll-stiftung präsentiert wurden, statt diese werke unter einer freien lizenz einer interessierten öffentlichkeit zur verfügung zu stellen. barbara unmüßig versicherte mir, dass sie sich um die frage der freien verfügbarkeit und der lizensierung kümmern würde. mal sehen, was daraus wird.

abstimmung

abstimmung

bereits bei der präsentation der preisträger_innen fragte ich mich, warum die jury sich genau für diese drei filme entschieden hat? die begründungen der preisvergabe leuchteten mir bei zwei filmen überhaupt nicht ein. nach einigen gesprächen mit anderen teilnehmer_innen hatte ich das gefühl, dass es nicht nur mir so ging.

leider gab es auch keine möglichkeit für das publikum einen film für die preisverleihung vorzuschlagen. ein vorgehen das ich sehr gut finde, um als filmemacher_in von einer größeren gruppe ein feedback zu erhalten und um das publikum in den entscheidungsprozess einzubinden.

nur gut, dass es das web2.0 gibt und es leicht ist im wordpressblog eine umfrage einzuarbeiten. und da es mich besonders interessiert welche filme euch/ihnen bei der präsentation der kurzfilmrolle am besten gefallen hat,  starte ich hier eine abstimmung. die auswahl von mehreren filmen ist möglich und  das ergebnis werde ich natürlich veröffentlichen.

blogeinträge mit ubuntu und dem blog applet “gnome-blog”

i love ubuntu

i love ubuntu

gerade bei zenfanja gelesen und nun schon ausprobiert.

für das gnome panel kann durch die einfache verwendung des applet “gnome-blog” direkt auf der oberfläche des desktop gebloggt werden. dafür einfach das applet installieren:

sudo apt-get install gnome-blog

oder das deb-paket von everlong herunterladen. und nun fleißig ran an die blogs. ;-)

dieser eintrag ist bereits mit dieser panelerweiterung erstellt.

nachtrag: bild, kategorien und schlagworte habe ich nachträglich eingefügt.

google chrome – statt glänzendem chrom nur rostiger schrott

screenshot google chrome

neuer browser nur für windows

nach der heutigen aufregung in der blogosphäre (übersicht bei rivva), wollte ich mir den neuen browser des internet-kraken einmal etwas genauer ansehen. doch beim versuch den browser zu laden, stellte ich überrascht fest, dass google chrome schrott nur für windows konzipiert wurde. user_innen von apple und linux bleiben wieder einmal außen vor.

tux in zürich von cavorite (flickr)

neben der großspurigen ankündigung, dass sich der neue browser durch besonders “hohe nutzer[_innen]freundlichkeit” auszeichnen soll, finden wir in der erklärung, warum google einen eigenen browser konzipiert hat folgende erklärung:

Wir verdanken einen Großteil unserer Arbeit vielen verschiedenen Open Source-Projekten, denn einige der Komponenten von Google Chrome stammen u.a. aus dem WebKit von Apple oder von Mozilla Firefox. Wir möchten diesen Weg weiter gehen und in diesem Sinne steht auch der Google Chrome-Code für alle zur freien Verfügung. Wir möchten die Zusammenarbeit mit der Web-Community fortführen, um Entwicklungen im Web voranzutreiben.

ja nehmen ist eben doch besser als geben. google bedient sich der arbeit der freien software communitiy und gibt dann genau den nutzer_innen von windowsprodukten einen neuen browser in die hand. fazit: :-( na da haben sich ja zwei gefunden.

[nachtrag: erste und sehr unterschiedliche einschätzungen des browsers finden sich bei heise online, im @ web suchmaschienen blog, bei standard tolleranz maschiene und im googlewatchblog sowie in der tagesschau.]

ein nützliches plugin für gimp – save for web

der gestrige workshop zum thema ubuntu-grafik war für mich beeindruckend und bereichernd. ich habe viele neue programme (scribus, inkscape, …) und einige nützliche erweiterungen kennen gelernt und sofort zum weiteren ausprobieren installiert. diese programme werden mir die arbeit mit ubuntu sehr erleichtern.

ich werde mich in den nächsten tagen erst einmal an gimp setzen und hier etwas herumexperimentieren. nützliche einführende gimptutorials, wie das folgende, finden sich z.bsp. bei youtube:

am meisten gefreut habe ich mich über das plugin “save for web” für gimp. durch diese nützliche erweiterung kann ich endlich grafiken schnell und einfach für die integration in webanwendungen bearbeiten. ich bin begeistert. :-) und den nächsten flyer für die genderbibliothek werden mar*ius und ich dann sicherlich gemeinsam mit hilfe der programme gimp und inkscape erstellen.

ein dickesl lob und dankeschön an die organisator_innen des workshops und vor allem an den referenten eckhard m. jäger.

berliner öffentliche bibliotheken fördern marktführer microsoft und schließen linux- und applenutzer_innen aus

ich wollte gerade die e-ausleihe der öffentlichen bibliotheken berlins  www.voebb24.de ausprobieren. leider scheiterte mein versuch an der entscheidung des bibliotheksverbundes lediglich windows betriebssysteme zu unterstützen.

Es gibt zurzeit jedoch kein DRM, das mit allen Betriebssystemen zusammenarbeitet, weshalb wir uns für das DRM des Marktführers Microsoft entschieden haben, da dieses dem größten Teil unserer Kunden zur Verfügung steht.

als anforderungen für die nutzung der e-ausleihe werden folgende systemanforderungen aufgeführt:

Die Mindestanforderungen sind:
- Betriebssystem: Windows 2000 / XP/ Vista
- Windows Media Player 10 oder höher
- Adobe Reader 7.0 oder höher
- Internet Explorer 6.0 oder höher
- Firefox 1.5.0 oder höher
- Für Audio- und Video-Download wird eine Internet-Breitbandverbindung empfohlen (DSL, Kabel).

die öffentlichen bibliotheken berlins schließen in diesem angebot bewusst linuxnutzer_innen und applenutzer_innen mit der begründung der hohen marktanteile von microsoft aus. dieses vorgehen führt zu einer stabilisierung der aktuellen marktverhältnisse. besonders schwierig finde ich diesen ausschluss, da öffentliche bibliotheken eigentlich für alle zugänglich sein sollten und da hier markführer mit verwendung öffentlicher gelder unterstützt werden. in meinen augen ist ein solches angebot absolut inakzeptabel. hier das “werbebanner” für microsoft, dass in den internetauftritt der öffentlichen bibliotheken berlins eingebunden wurde.

screenshot des internetauftritt voebb24

screenshot des internetauftritt voebb24

in anderen bibliotheken wurden bereits einige vorzüge freier software entdeckt, wie dieses video zeigt:

  • welche bibliotheken bieten onlineausleihe bereits für linux- und applenutzer_innen an?
  • in welchen bibliotheken werden freie betriebssysteme auf den desktops der nutzer_innen eingesetzt?
  • gibt es eine technische lösung, um das angebot mit ubuntu trotzdem nutzen zu können?

freie musik verbreiten und fördern – beim openmusiccontest in marburg

vom 25. Juni bis zum 15. Juli 2008 können sich künstler_innen um eine teilnahme am openmusiccontest (omc) bewerben. der marburger asta führt diesen wettbewerb zum 4. mal durch und fördert dadurch die verbreitung freier musik und eine auseinandersetzung mit inhalten unter freien lizenzen. die gewinner_innen des wettbewerbs können ihre beiträge auf einem sampler und in einem radiostream veröffentlichen.

Creative Commons Moon. by Jeffrey Beall (flickr)

Die Musikstücke, mit denen sich die Bands bewerben, müssen unter einer Creative Commons-Lizenz stehen. D.h. diese Musik wird “frei” — sie darf kopiert und verbreitet werden, solange dabei die Urheber/innen des Stücks genannt werden und wiederum auf die Lizenz hingewiesen wird. Dabei können die Bands darüber entscheiden, ob dies auch für die kommerzielle Nutzung gestattet ist, und ob die Stücke auch in veränderter Fassung verbreitet werden dürfen oder nicht. So ist es möglich, die veröffentlichten Sampler auch zum freien Download anzubieten. Der OpenMusicContest gilt als eines der größten Real-Life-Events der Creative Commons Community. Wir verfolgen modellhaft über Musik das Ziel, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein über urheber- und verwertungsrechtliche Konsequenzen der digitalen Informations-Epoche zu schärfen. [mehr...]

vielleicht bewerben sich in diesem jahr auch einige pop/post/queerfeministische bands und bereichern den contest mit ihren beiträgen.

hier ein hörbeispiel aus dem letzten jahr, in dem die verbreitung von freien inhalten thematisiert wird:  jamin*inc: was ist härter v20

leider habe ich noch keinen wettbewerb in dieser art für die verbreitung von freien filmen gefunden. :-(

macht mal ‘ne pause – bildschirmpausen leicht gemacht mit ubuntu

mach mal pause flickr by brendio

den ganzen tag oder viele stunden am rechner zu sitzen, um sich zu vernetzen, texte zu verfassen, zu kommunizieren, timecodes zu schreiben, zu programmieren, blog- und wikieinträge zu erstellen, ein podcast anzufertigen, sich bei youtube zu vergnügen, … – kennen sicherlich viele von euch.

aber wer von euch denkt dabei regelmäßig an die einhaltung von pausen? die gesetzgeberin hat für die arbeitgeber_innen in der “Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten” folgende regelung getroffen:

§ 5 Täglicher Arbeitsablauf

Der Arbeitgeber hat die Tätigkeit der Beschäftigten so zu organisieren, daß die tägliche Arbeit an Bildschirmgeräten regelmäßig durch andere Tätigkeiten oder durch Pausen unterbrochen wird, die jeweils die Belastung durch die Arbeit am Bildschirmgerät verringern.

zu den genauen pausenzeiten habe ich unterschiedliche angaben gefunden. nach 50 – 60 minuten, werden pausen zwischen 5 bis 15 minuten empfohlen. die ig metall zeigt in der broschüre “Menschen sind keine Maschinen – Gute Arbeit braucht Erholzeit” auf, dass pausen sich auf arbeitsfähigkeit, produktivität, ausdauer, gesundheit und den teamgeist positiv auswirken. aber wie sieht es am heimischen bildschirm mit der einhaltung von pausen aus?

You Make Me Pause by  Rebecca (Becky/Bex) - flickr

gerade bei der intensiven bildschirmarbeit im studium und im web 2.0 sollten den augen und dem gesamten körper regelmäßig veränderungen angeboten werden. für die windowsuser_innen gibt es das eine oder andere kostenlose programm. ich habe bei del.icio.us den tag “break-timer” angelegt. bei der verwendung dieses tags könnt ihr eure pausenprogramme ablegen und so können wir gemeinsam eine kleine liste von pausenprogrammen erstellen.

ach ja und ubuntu liefert gleich eine möglichkeit zur pausenregulierung mit. diese möchte ich euch kurz in drei schritten vorstellen:

  • ihr wählt unter system die einstellungen aus und klickt dort auf tastatur.

einstellungen bei ubuntu

  • es sollte sich nun das folgende fenster öffnen, bei dem ihr auf “Tippause” klickt:

screenshot einstellungen tastatur ubuntu

  • hier könnt ihr alle weiteren einstellungen zu euren vorstellungen für eine pause eingeben. ich finde meine einstellungen ganz praktikabel:

einstellungen zur tippause bei ubuntu

  • sobald ihr 50 minuten am rechner gearbeitet habt, erscheint ein countdown und eine aufforderung zu pausieren. falls ihr noch einen satz fertig schreiben wollt, oder ihr eure e-mail noch abschicken möchtet, könnt ihr die pause kurzfristig verschieben.

mach ne pause screenshot bei ubuntu

mich interessiert sehr, wie ihr eure pausen regelt und was ihr dabei für strategien nutzt. ich hoffe auf viele kommentare und rückmeldungen. ich mach jetzt erst einmal ‘ne pause ;-) .

17. juni 2008 – weltrekord am download day mit firefox

banner zum download day des browsers firefox 3.0

am 17. juni heißt es den aktuellen firefox browser herunter zu laden und damit ein teil eines neuen guinness weltrekords zu werden. was ihr dafür tun müsst, um weltmeister_in zu sein?

als erstes versprecht ihr, dass ihr die neuste version des, meiner meinung nach, besten browsers herunterladen werdet. als zweites ladet ihr am 17. juni den firefox 3 herunter und installiert die software auf eure rechner. und als drittes könnt ihr die vielen vorzüge der neuen version genießen. ich habe durch die verwendung von ubuntu bereits die betaversion des firefox 3 laufen :-) . ach ja – das wars schon.

gefunden habe ich den hinweis bei text und blog – ja wo sonst ;-)

angebot und nachfrage – vorerst kein citavi für linux?

citavi by flickr (pfmeurer) CC

auf den diesjährigen bibliothekstagen nutzte ich heute die gelegenheit und besuchte den stand von citavi. ich habe persönlich ein großes interesse an einer linuxversion des literaturverwaltungsprogramms und weiß auf grund der informationen meines statistikprogramms, dass täglich auf meinen blog bei suchanfragen verwiesen wird, die sich mit einer linuxversion für citavi beschäftigen. also stehe ich nicht allein :-)

meine frage an die standbetreuer_innen, ob eine citaviversion für eine lokale linuxanwendnung geplant ist, wurde leider verneint. :-(

warum? die kosten, die kosten. als trost wurd mir mitgeteilt, dass eine browsergestützte onlineversion angedacht ist und diese wird 2009 zum anfang des kommenden wintersemsters erscheinen. leider sind bei der onlineversion einige tools (texterstellung) nicht benutzbar.

ich glaube (hoffe), dass es eine große nachfrage an linuxversionen für literaturverwaltungsprogramme gibt. was können wir tun, um softwarefirmen wie citavi zum umdenken zu bewegen und linuxversionen immer mit anzubieten? habt ihr ideen?

love, peace und linux (flickr by kino-eye)

lg aus mannheim

vier mal windows gegen linux – the winner is …

sonicbloom

heise online berichtet unter dem titel “billiges xp nur für schlappe nootbooks” über ein besonders günstiges softwareangebot von microsoft an die hersteller_innen von billigen nootebooks. bisher benutzen diese anbieter_innen das open source-system linux.

Die Lizenzvergabe soll jedoch an strenge Reglements gebunden sein, berichten US-Medien unter Berufung auf ein vertrauliches Microsoft-Dokument, dass einige PC-Hersteller erhalten hätten. Demnach dürfe die Software nur in Verbindung mit Notebooks verwendet werden, deren Displays nicht größer als 10,2 Zoll ist und deren Festplatte nicht mehr als 80 GByte Daten fasst. Auf keinen Fall dürfen die Geräte mit einem Touchscreen ausgestattet sein.

klar – das sich microsoft um den marktanteil sorgt, denn wer einmal die vorzüge eines linux-betriebssystems genossen hat, wird sicherlich beim kauf des nächsten rechners nicht mehr zu windows zurückkehren. :-)

der konkurrenzkampf zwischen den beiden betriebssystemen geht wohl in die nächsten runden. wobei, für mich, linux bisher klar in führung liegt. aber seht selbst, wie es aus geht. der kampf möge beginnen:

RUNDE 1

Runde 2

Runde 3

and the winner is: tux :-)

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