creative commons und kulturflatrate erklärt vom elektrischen reporter

der elektrische reporter hat ein neues meister_innenwerk zum thema creative commons und kulturflatrate erstellt. unter dem titel “urheber 2.0: was tun, wenn keiner kauft?” bietet das video einen umfassenden einblick in die “neuen” formen der digitalen kulturverbreitung:

gefunden im open source weblog

“bibliotheksspruch” von jeod

im dritten teil des drachenreiterzyklus “eragon: die weisheit des feuers” findet sich ein zitat, dass sich wunderbar als ein spruch an den wänden von bibliotheken eignen könnte:

eragon lesen

eragon lesen

‘[...] Bücher sollten dort sein, wo sie am meisten gewürdigt werden, und nicht ungelesen in irgendeinem Regal stehen und Staub ansetzen, findest du nicht auch?’ (jeod zu eragon in: christopher paoloni: eragon: die weisheit des feuers; S. 343)

abschiedskonzert für andrè greiner–pol am 16.01.2009

ich habe bereits über den plötzlichen tod von andré greiner-pol berichtet. am 16.01.2009 wird ein abschiedskonzert im kesselhaus der kulturbrauerei stattfinden. der einlass beginnt um 19.00 uhr, die karten kosten 20 € und es werden eine vielzahl von wegbereiter_innen von andré greiner-pol auf der bühne zu sehen sein:

„ Das Kartenhaus bricht ein / dass ist uns einerlei / der Staat ging uns schon immer am Arsch vorbei / mit wunderbaren Sprüchen / oder mit viel Geld / wir machen sowieso / was uns gefällt “ (A.G.P).
Freygang ist immer mehr gewesen als eine Band. Sie war und bleibt Idee, Philosophie, Kraftquelle. Sie trägt in sich Unruhe, Ungehorsam und Liebe. Sie verbindet die Generationen, bringt die Fans nicht nur zum Tanzen oder zum selber Musizieren, sondern zu einem kritischen Denken, zum Rebellieren. FREYGANG wurde immer von ihren Fans getragen. Sie machten die Band groß, Freygang und insbesondere André sangen und spielten für diese. Die Fans lebten und leben diese Musik, den Rock`n`Roll, die Ideen, die Texte, welche durch poetische und deutliche Bilder überzeugten. Es sind die Reaktionen und Lebensweisen, welche diese Musik inspirierte, die zeigten, wie umsetzbar Anarchie mitten in geschlossenen Systemen oder im Moloch ist.
„Steil und geil sind meine Träume“ (A.G.P), diese leben mit der Musik seiner Freunde und seiner Band an diesem Abend und darüber hinaus weiter.  (Quelle: Freygang)


altes recht in neuen datenkabeln – kleine einführung in das urheber_innenrecht in 10:32 minuten

der elektrische reporter hat wieder einmal ein wunderbares video ins netz gebracht. dieses mal geht es um die frage der geltenden urheber_innenrechte und den damit verbundenen “problemen” bei digitalen medien.

text und blog hat bereits auf den rss-feed zur regelmäßigen sendung des elektrischen reporters hingewiesen, aber für diese sendung kann überhaupt nicht genug geworben werden.

hohoho – greenpeace ruft auf zur rettung des weihnachtsmann’s

in der facebookgruppe von greenpeace deutschland wurde gerade auf einen link zur weihnachtsmannrettungsaktion von greenpeace hingewiesen. das video ist sehens- und vor allem überdenkenswert.

der könig ist tot – abschied von andré greiner-pol

ich wollte vor einer halben stunde auf der seite von freygang nachsehen, wann ich in der nächsten zeit ein konzert in berlin sehen kann. dabei musste ich leider erfahren, dass der gründer der band,  andré greiner-pol, am 15.12.2008 verstorben ist.

die musik und vor allem die konzertkultur von freygang begleiteten mich und prägten mich bereits früh. und ich trauere jetzt um einen für mich wichtigen künstler.

ein nachruf von karsten krampitz findet sich in der heutigen ausgabe der jungen welt.

nachtrag: auf der seite von freygang findet sich neben einem brief an die fans auch ein hinweis auf den beerdigungstermin: 22.12.2008 auf dem georgen parochial friedhof, trauerfeier in der kapelle (eingang greifswalder str. 229-234).

weihnachten ganz ohne fleisch – denn tofu liebt auch dich und dich

ich weiß, dass es den meisten konsument_innen egal ist, dass ein fleischskandal dem nächsten die klinke in die hand gibt und das die ökologischen auswirkungen vom fleischverbrauch zu gern geleugnet werden. aber trotzdem hier ein hinweis auf ein tolles video und eine liebeserklärung an TOFU.

roland miller fertige 2007 im rahmen der diplomarbeit ” kommunikationsideen für eine bessere welt mit tofu” den folgenden gelungenen videoclip an:

tofu liebt dich

tofu liebt dich

auf der seite “tofy loves you” findet ihr darüber hinaus die texte zum video,  das video und ein tofuspiel zum zeitvertreib.

wer noch nicht weiß, was an den kommenden feiertagen in der röhre und den pfannen zubereitet werden soll und es mit dem TOFU probieren möchte, kann sich auf den folgenden seiten rezepte besorgen:

ich persönlich bevorzuge neben tofu als festbraten den pilzbraten von wheaty, der wirklich sehr lecker ist.

ps. danke an susi für den videohinweis  ;-)

neuer planet am rss-himmel gesichtet : genderplanet – ein aggregator für die feministische blogosphäre

genderplanet

genderplanet

marius und ich haben im rahmen unserer mitarbeit beim gender@wiki e.v. und in der genderbibliothek bereits seit einer weile geplant einen rss-aggregator für weblogs zu den themen feminismus, gender studies und queer theorie auf die beine zu stellen. im aktuellen eintrag des adventskalenders der genderbibliothek stellten wir heute im 14. türchen  die betaversion des genderplaneten vor.

angeregt wurden wir bei unserer arbeit am aggregator für die feministische blogosphäre durch den großartigen biblioblog 2.0 und dem blogeintrag “Ordnung im Blog – Praktiken des Bloggens” von lambert heller, der unter anderem ausführt:

Die Rolle intermediärer Akteure wie der Bibliothekare müßte sich demnach radikal verändern. Eine neue bibliothekarische Aufgabe könnte darin bestehen, Communities bei deren jeweiliger Wissensorganisation zu unterstützen. Beispielsweise durch dezentral verfügbare Tools, durch Erfahrung und Rat mit der Anwendung auf bestimmte Informationstypen oder einen bestimmten Informationsbedarf. Besonders interessant und komplex wird es an den Rändern der Communities: Wie macht man man das organisierte Wissen einer Community für Außenstehende effektiv sichtbar und benutzbar? Und wer aggregiert die Community-Aggregatoren?

How Aggregators Work

How Aggregators Work

die bisher 26 eingepflegten weblogs stellen einen ersten anfang unserer betaversion des genderplaneten dar. wir hoffen auf weitere hinweise für den genderplaneten aus der feministischen weblog-community.  um transparent zu bleiben und die mitarbeit zu erleichtern, haben wir in del.icio.us eine liste der aufgenommenen rss-feeds erarbeitet und einen wikieintrag im gender@wiki erstellt, der ebenfalls eine aktuelle liste der planetarischen blogs beinhaltet. neben grundlegenden informationen bietet der wikiartikel außerdem die möglichkeit an, wünsche für weitere weblogs für den genderplaneten einzutragen.

zur zeit schlagen wir uns noch mit weblogs herum, die bei wordpress geführt werden, diese konnten wir noch nicht in den planeten einarbeiten. die kategorien zu den blogs werden wir auch in den nächsten tagen noch etwas überarbeiten. doch jetzt heißt es feiern :-)

voebb – opac auf der reise in die vergangenheit

ich bin gerade dabei den recherchekurs “chari sucht” an der gesundheitsakademie der charité vorzubereiten.  ich wollte für diesen kurs auch den onlinekatalog des verbunds der öffentlichen bibliotheken berlins einbinden. doch bei meinem versuch diesen katalog zu benutzen öffnete sich das folgende fenster:

zurück in die vergangenheit

zurück in die vergangenheit

ich bin gespannt, ob ich morgen mit dem katalog rechnen kann. hoffentlich laufen die wartungen nicht bis zum 10.03.2009. ;-)

NACHTRAG: für den kurs werde ich den opac wohl nicht verwenden. :-(   in der aktuellen wartungsanzeige wird der 08.12. um 13.00 uhr als ende für die wartungsarbeiten angegeben. (stand 07.12. um 17.33 uhr)

berlin-science ein testbericht zum neuen wissenschaftsportal berlins

in der gestrigen ausgabe der taz wurde im berlinteil der zeitung unter der rubrik … und sonst auf die eine “neue Suchmaschine” hingewiesen, die “Orientierung in der Berliner Welt der Wissenschaft ermöglicht”.

auf der homepage von berlin-science finden wir dann, worum es bei dem wissenschaftsportal und der marke “BERLIN Science” gehen soll.

Das Wissenschaftsportal BERLIN SCIENCES hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Vielfalt und Dichte der Berliner Wissenschaft zu präsentieren, zu bündeln und zu strukturieren. Wichtigste Prämisse ist die Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Die Berliner Wissenschaft soll für Vertreter der Wissenschaft und der Wirtschaft sowie für alle Wissenschaftsinteressierten gleichermaßen erlebbar werden. Sie erfahren auf diesen Seiten Wissenswertes zu den Einrichtungen und Projekten, aber vor allem auch zu den Menschen, die die Berliner Wissenschaft auszeichnen. (Quelle)

in der navigation finden wir folgende unterteilungen:

screensot Berlin Science

screensot Berlin Science

mich interessiert vor allem der navigator, da ich dort hoffe,

[...] einen Überblick über die wissenschaftlichen Einrichtungen Berlins [zu erhalten].

Der BERLIN SCIENCES Navigator informiert Sie über die Struktur und die Kompetenzen der Berliner Wissenschaftslandschaft und bietet Ihnen verschiedene Recherchemöglichkeiten: (Quelle)

also frisch gewagt und als erstes nach “bibliothekswissenschaft” gesucht. hier das ergebnis: “Ihre Suchanfrage ergab leider keine Treffer!”

vergebliche suche

vergebliche suche

nun da ich noch ein anderes fach studiere, suchte ich im “Recherche- und Informationsservice durch die Berliner Wissenschaft” nach “gender studies”. auch dies führte zu keinem ergebnis. der eintrag “geschlechterforschung” im suchfeld brachte mich immerhin auf folgende drei ergebnisse: bibliothek der zfe (freie universität), zfe (fu) und zifg (technische universität). nur vom zentrum für transdisziplinäre geschlechterstudien keine spur. oh – ich versuche es nun einmal mit dem suchbegriff “geschlechterstudien”. und siehe da ich bekomme ein ergebnis. mensch muss bei diesem portal scheinbar ganz genau wissen, was gesucht wird.

wie bei den anderen suchergebnissen wird neben der anschrift und einem link auf die einrichtungen nichts, aber auch gar nichts weiteres über die forschungseinrichtungen veraten.

ergebnis und nun?

ergebnis und nun?

im grußwort des geschäftsführers rené gurka der berlin partner gmbh, die für dieses portal verantwortlich ist, lässt sich folgende aussage finden:

Wissenschaft in Berlin – das ist ein Pfund, mit dem wir für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Berlin wuchern wollen. Wir wollen aus dem geballten Wissen, das hier Tag für Tag erarbeitet und erforscht wird, Arbeitsplätze schaffen und die Wertschöpfung steigern. Wir wollen aber auch die Leistungen der Berliner Wissenschaft einem breiten Publikum bekannt machen und die Marke “BERLIN SCIENCES” prägen. Deshalb betreibt Berlin Partner mit Nachdruck das Projekt Wissenschaftsmarketing. Die Marke “BERLIN SCIENCES” und das gleichnamige Internet-Portal sind der Kern dieses Projekts.

und unter dem punkt making of lese ich

Zukünftig kann sich der Besucher auf dem Portal einen Überblick über die gesamte Wissenschaftslandschaft Berlins verschaffen. Die Suche nach der gewünschten Einrichtung oder Abteilung wird dabei ebenso möglich sein wie die direkte Kontaktaufnahme zum jeweiligen Ansprechpartner. (Quelle)

es fehlt also nicht an guten vorsätzen der marke. was aber fehlt sind:

  • eine ordentlich gefütterte datenbank
  • eine sinnvolle verschlagwortung (tags)
  • eine intensive mit- und zuarbeit der wissenschaftlichen einrichtungen
  • dem kalender ein rss-feed
  • und der ganzen plattform eine möglichkeit zum öffentlichen feedback.

soweit so gut ich habe mir in meinem kalender eingetragen, dass ich mir die plattform in einem halben jahr noch einmal ansehe und schaue, was sich dort verändern wird. bis dahin schlummert dieses internetangebot in der kategorie “nichtsinnvollen internet projekte” in meinen lesezeichen dahin.

ps: unter der suche nach informationswissenschaft findet sich dann auch das ibi, welches aber unter der suche nach “ibi” nicht angezeigt wird ;-) .

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