Eine unpassendere Überschrift hätte Inga in ihrem Beitrag im Eisbärblog von BR-online wohl nicht finden können. Unter dem Titel "Flockes Expedition in die Freiheit" schreibt die Autorin über Flockes ersten Gang ins "Freie":
"[a]m meisten Spaß macht es aber, im Wasser zu planschen. Ob Flocke auf ihre Besucher auch so neugierig ist?" oder "Wohl scheint sich Flocke in der ungewohnten Umgebung auf jeden Fall zu fühlen." In diesem Bericht und auch in vielen andern Darstellungen der ehemaligen und aktuellen Eisbärenstars findet leider keine kritische Auseinandersetzung mit dem Ort statt, an dem sich diese "süßen Wonneproppen" befinden.
Ich habe hier ein paar Links gesammelt, die einen anderen Blick auf die "Freiheit" Zoo ermöglichen können. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese kritischen Perspektiven stärker Berücksichtigung finden und eine Umdenken im Hinblick die Hauptbeschäftigung in Zoos das Gaffen von Affen auf Affen und andere nichtmenschlichen Tiere stattfindet. Oder wie san&carlchen schreibt:
solange menschen denken
dass tiere nicht fühlen
müssen tiere fühlen
dass menschen nicht denken
hier die versprochenen Links zum Thema:
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Erst Knut und jetzt Flocke: Wie ergeht es den Tieren in Zoos wirklich?
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und noch eine Buchempfehlung: Stefan Austermühle:"…und hinter tausend Stäben keine Welt!". Die Wahrheit über Tierhaltung im Zoo. Rasch und Röhring. Jahr: 1996. Seiten: 370. ISBN: 3-89136-593-4.
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